{"id":30040,"date":"2025-05-15T12:23:49","date_gmt":"2025-05-15T10:23:49","guid":{"rendered":"https:\/\/fmd-insight.de\/?p=30040"},"modified":"2026-02-11T10:25:59","modified_gmt":"2026-02-11T09:25:59","slug":"chip-happens-podcast-folge-1-unser-planet-eigentlich-nur-einer-von-milliarden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/fmd-insight.de\/de\/news\/360-mikroelektronik\/chip-happens-podcast\/chip-happens-podcast-folge-1-unser-planet-eigentlich-nur-einer-von-milliarden\/","title":{"rendered":"<strong>#Chip Happens-Podcast: Folge 1<\/strong> | Unser Planet &#8211; Eigentlich nur einer von Milliarden"},"content":{"rendered":"\n<p>Gro\u00dfe Probleme brauchen h\u00e4ufig ziemlich kleine Helfer. Der Podcast <strong>\u00bbChip Happens \u2013 Kleine Dinge, die alles ver\u00e4ndern<\/strong>\u00ab von <a href=\"https:\/\/fmd-insight.de\/de\/projekte\/fmd-projekte\/chipdesign-germany-netzwerk\/\">Chipdesign Germany<\/a> zeigt, wie Mikroelektronik und Chipdesign dabei helfen k\u00f6nnen, die dr\u00e4ngenden Fragen unserer Zeit anzugehen \u2013jederzeit nachvollziehbar und alltagsnah.<br>Das Format richtet sich an alle, die verstehen wollen, wie Technik im Hintergrund wirkt und dennoch zentrale Weichen stellt. Kluge K\u00f6pfe aus der Branche sprechen hierf\u00fcr mit Moderator <strong>Sven Oswald<\/strong> \u00fcber ihre faszinierenden Geschichten, geben \u00fcberraschende Einblicke und zeigen hautnah die vielen M\u00f6glichkeiten, die unser Fachbereich bietet. <br><br>In der <strong>ersten Staffel<\/strong> <strong>\u00bbKlimacooldown\u00ab<\/strong> erfahren Sie, wie Mikroelektronik uns im Kampf gegen den Klimawandel unterst\u00fctzt. Hierf\u00fcr starten wir ganz weit oben, mit einem Blick auf unseren Planeten aus dem Weltall, um anschlie\u00dfend noch mehr \u00fcber Klima und Wetter, Daten und Rechenzentren oder Mobilit\u00e4t und Klimaschutz zuhause zu erfahren. Wir freuen uns sehr, dieses besondere Projekt als Partner zu begleiten.<\/p>\n\n\n\n    <div id=\"block_1224295d6f7451f9301667316d451447\" class=\"lwn_block lwn_block_imgtext lwn_thewidth lwn_center\" style=\"\" test>\n        \n        <div class=\"lwn_flexparent\" >\n            <div class=\"lwn_flexchild lwn_block_imgtext_firstchild lwn_block_imgtext_media\"><div class=\"lwn_vcenter\"><div class=\"lwn_cutclass \"><div class=\"lwn_copy_box\"><div class=\"lwn_vidbox \">\n                <video autoplay muted loop playsinline class=\"\">\n                    <source class=\"lwn_vid_h264\" src=\"https:\/\/fmd-insight.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Folge1.mp4\" type='video\/mp4; codecs=\"avc1.42E01E\"' \/>\n                <\/video><\/div><\/div><\/div><div class=\"lwn_caption lwn_backdrop10 no_caption\"><div class=\"lwn_copy lwn_backdrop10\"><span>&copy;<\/span>Chipdesign Germany<\/div><\/div>\n<\/div><\/div>\n            <div class=\"lwn_flexchild lwn_block_imgtext_secondchild lwn_block_imgtext_text\"><div class=\"lwn_halfwidth lwn_fullheight\"><div class=\"lwn_vcenter\"><h2>Die Wissensreise beginnt im Weltall!<\/h2><p>Podcast-Host Sven Oswald nimmt uns mit in die unendlichen Weiten, genauer gesagt in die erdnahen Orbits.<\/p>\n<p>Hier wird das Klima auf unserer Erde beobachtet, mit Satelliten &#8211; vollgestopft mit modernster Mikroelektronik liefern diese viel mehr als nur Bilder, wie <strong>Space-Expertin Dr. rer. nat. Nadya Ben Bekhti-Winkel\u00a0von der Fraunhofer-Allianz Aviation &amp; Space<\/strong> sehr anschaulich erkl\u00e4rt.<\/p>\n<p>Auch Technologie, die eigentlich tief in die unendlichen Weiten des Alls schauen soll, um beispielsweise mehr \u00fcber die Entstehung unseres Universums zu erfahren, hilft uns bei klimarelevanten Erdbeobachtungen. Durch die Messung von Gravitationswellen zeigt <strong>Prof. Gerhard Heinzel vom Max-Planck-Institut f\u00fcr Gravitationsphysik<\/strong> die Ver\u00e4nderungen des Eisschilds der Erde.<\/p>\n<p>Auch wenn unser Planet nur einer von Milliarden ist, die Erde ist sch\u00fctzenswert und jeder, der selbst schon mal da oben im All war, hat diesen dringenden Wunsch die Erde zu sch\u00fctzen, wie <strong>Astronaut Matthias Maurer<\/strong> aus dem DLR-Podcast \u00bbVon der Erde ins All\u00ab erz\u00e4hlt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<a href=\"https:\/\/open.spotify.com\/episode\/3L3YQqOjFZ0zyrZ3Amnjr4\" target=\"_blank\" class=\"lwn_button lwn_left icon-arrowright lwn_backdrop10 \" >Zur Folge 1 &#8211; Unser Planet (Spotify)<\/a><div class=\"clear\"><\/div><\/div><\/div><\/div>\n        <\/div>\n    <\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Worum geht es in der Folge?<\/h2>\n\n\n\n        <div id=\"block_520af50f68750c67e7e8cf084374f807\" class=\"lwn_block lwn_block_table lwn_thewidth lwn_center\" style=\"\" test>\n            <div class=\"lwn_tablebox\">\n                \n        <div class=\"\">\n            <table class=\"lwn_table \">\n                <tr>\n                    <th colspan=\"2\" class=\"lwn_table_head\"><h3><strong>Gast zum Thema Satelliten<\/strong>: Dr. Nadya Ben Bekhti-Winkel von der Fraunhofer-Allianz Aviation &#038; Space<\/h3><span class=\"lwn_table_icon \"><\/span><\/th>\n                <\/tr>\n    \n                    <tr>\n                        <td>\n                            <p><strong>Situation:<\/strong><\/p>\n\n                        <\/td>\n                        <td>\n                            <p>Die Erde ist auf absehbare Zeit unser einzig bewohnbarer Lebensraum \u2013 erreichbare Alternativen gibt es nicht. Umso dringlicher ist es, sie zu sch\u00fctzen. Der Klimawandel ist eine der gr\u00f6\u00dften Bedrohungen f\u00fcr nat\u00fcrliche Systeme weltweit. Um ihn \u00fcberhaupt verstehen und bek\u00e4mpfen zu k\u00f6nnen, braucht es neue Technologien, die Ver\u00e4nderungen fr\u00fchzeitig sichtbar machen. Satelliten k\u00f6nnen hier wichtige Beobachtungen liefern.<\/p>\n\n                        <\/td>\n                    <\/tr>\n                    <tr>\n                        <td>\n                            <p><strong>Problemstellung:<\/strong><\/p>\n\n                        <\/td>\n                        <td>\n                            <p>Der Klimawandel trifft unter anderem die Landwirtschaft (Wasser- und Pestizideinsatz), W\u00e4lder (Brandgefahr), Artenvielfalt und viele Aspekte mehr. Die fl\u00e4chendeckende \u00dcberwachung, nahezu in Echtzeit liefert vor allem die Beobachtung mit Satelliten.<\/p>\n\n                        <\/td>\n                    <\/tr>\n                    <tr>\n                        <td>\n                            <p><strong>L\u00f6sungsansatz:<\/strong><\/p>\n\n                        <\/td>\n                        <td>\n                            <p>Das zentrale Element von Satelliten sind ihre Sensoren. F\u00fcr pr\u00e4zise Beobachtungen ben\u00f6tigen wir Sensoren, die immer h\u00f6her aufl\u00f6sen, immer empfindlicher reagieren und in verschiedensten Frequenzbereichen arbeiten k\u00f6nnen. Insbesondere Multispektralanalysen bieten hierbei gro\u00dfe Chancen.<\/p>\n<p>M\u00f6glich wird das nur durch kontinuierliche Weiterentwicklungen in der Mikroelektronik. Sie \u00fcbernimmt dabei bspw. die Verarbeitung, Filterung und Auswertung der empfangenen Signale und macht es erst m\u00f6glich, Informationen daraus zu gewinnen. Sie steuert den Satelliten und die Sensoren, kalibriert sie und macht sie so \u00fcberhaupt erst einsatzbereit.<\/p>\n\n                        <\/td>\n                    <\/tr>\n                    <tr>\n                        <td>\n                            <p><strong>Weiterer Forschungs-\/Entwicklungsbedarf \/ Aktuelle Projekte:<\/strong><\/p>\n\n                        <\/td>\n                        <td>\n                            <p>Ein spannendes Projektbeispiel: auch das Artensterben in unterschiedlichen \u00d6kosystemen wird auf diese Weise untersucht. So wird sich das Verhalten von Wei\u00dfr\u00fccken-Geiern zu Nutze gemacht, indem Biologging-Daten, KI und Satelliteninformationen gezielt kombiniert werden, um Essverhalten zu \u00fcberwachen und Tierkadaver zu lokalisieren: echte Mensch-Tier-Maschine-Interaktion.<\/p>\n<p>Aber auch die immer effektivere Datenverarbeitung an Bord der Satelliten braucht stets kluge Weiterentwicklungen, bei der die Mikroelektronik mithilft. Nur genau die Daten, die wir wirklich brauchen, sollten bei uns auf der Erde ankommen, um unn\u00f6tige Emissionen zu vermeiden. Hier hilft selbstverst\u00e4ndlich ebenfalls die Mikroelektronik mit ihren L\u00f6sungen mit.<\/p>\n\n                        <\/td>\n                    <\/tr>\n            <\/table>\n        <\/div>\n    \n            <\/div>\n        <\/div>\n\n\n        <div id=\"block_b31060c6bac4aa99bd437fe6bca2a493\" class=\"lwn_block lwn_block_table lwn_thewidth lwn_center\" style=\"\" test>\n            <div class=\"lwn_tablebox\">\n                \n        <div class=\"\">\n            <table class=\"lwn_table \">\n                <tr>\n                    <th colspan=\"2\" class=\"lwn_table_head\"><h3><strong>Gast zum Thema Gravitationsmessung<\/strong>: Apl. Prof. Gerhard Heinzel vom Max-Planck-Institut f\u00fcr Gravitationsphysik \u00bbAlbert-Einstein-Institut\u00ab<\/h3><span class=\"lwn_table_icon \"><\/span><\/th>\n                <\/tr>\n    \n                    <tr>\n                        <td>\n                            <p><strong>Situation:<\/strong><\/p>\n\n                        <\/td>\n                        <td>\n                            <p>Eine besondere Methode zur Erdbeobachtung setzt nicht auf visuelle Sensoren, sondern auf Messungen kleinster Bewegungen, die durch die Schwerkraft entstehen. Seit 2018 wird daf\u00fcr die LISA-Technologie (Laser Interferometer Space Antenna) im Rahmen der Mission GRACE-Follow-On eingesetzt \u2013 dem Nachfolgeprojekt von GRACE (Gravity Recovery and Climate Experiment).<\/p>\n\n                        <\/td>\n                    <\/tr>\n                    <tr>\n                        <td>\n                            <p><strong>Problemstellung:<\/strong><\/p>\n\n                        <\/td>\n                        <td>\n                            <p>Die Ver\u00e4nderung von Wasser- und Eismassen auf der Erde beeinflusst die Schwerkraft \u2013 allerdings in winzigsten Gr\u00f6\u00dfenordnungen. Um diese messbar zu machen, braucht es extreme Pr\u00e4zision. Visuelle Sensoren sto\u00dfen dabei an ihre Grenzen.<\/p>\n\n                        <\/td>\n                    <\/tr>\n                    <tr>\n                        <td>\n                            <p><strong>L\u00f6sungsansatz:<\/strong><\/p>\n\n                        <\/td>\n                        <td>\n                            <p>GRACE-Satelliten fliegen mit mehreren Hundert Kilometern Abstand zueinander im Orbit \u2013 gesteuert allein durch die Erdanziehung. Mithilfe der LISA-Technologie kann ihr Abstand auf\u00a0 h\u00f6chste Genauigkeit (ungef\u00e4hr von einem Atom) bestimmt werden. Wenn St\u00f6reinfl\u00fcsse herausgerechnet sind, lassen sich nun pr\u00e4zise R\u00fcckschl\u00fcsse auf Schwerkraftver\u00e4nderungen ziehen, die etwa durch die Eisschmelze in Gr\u00f6nland und an den Polkappen geschieht und den Flug der Satelliten ver\u00e4ndert. Diese Ver\u00e4nderungen werden nun zur Klima- und Erdbeobachtung genutzt.<\/p>\n\n                        <\/td>\n                    <\/tr>\n                    <tr>\n                        <td>\n                            <p><strong>Weiterer Forschungs-\/Entwicklungsbedarf \/ Aktuelle Projekte:<\/strong><\/p>\n\n                        <\/td>\n                        <td>\n                            <p>Bevor die Sensoren ins All starten, werden sie intensiv gepr\u00fcft \u2013 unter anderem durch stundenlanges Testen unter Belastung. Denn Raketenstarts bringen selbstverst\u00e4ndlich h\u00f6chste Belastungen mit sich. Die Anforderungen an Genauigkeit und Robustheit an die Hardware (sensible Elektroniken \/ Optiken) machen weitere technologische Entwicklungen, insbesondere im Bereich Mikroelektronik, notwendig.<\/p>\n\n                        <\/td>\n                    <\/tr>\n            <\/table>\n        <\/div>\n    \n            <\/div>\n        <\/div>\n\n\n<p><\/p><iframe style=\"border-radius:12px\" src=\"https:\/\/open.spotify.com\/embed\/episode\/3L3YQqOjFZ0zyrZ3Amnjr4?utm_source=generator\" width=\"100%\" height=\"352\" frameBorder=\"0\" allowfullscreen=\"\" allow=\"autoplay; clipboard-write; encrypted-media; fullscreen; picture-in-picture\" loading=\"lazy\"><\/iframe>\n\n\n\n<p><br><strong>In der kommenden<a href=\"https:\/\/fmd-insight.de\/de\/news\/360-mikroelektronik\/chip-happens-podcast-folge-2-daten-als-treibstoff\/\"> Folge 2 <\/a><\/strong>freuen wir uns schon auf das Thema <strong>\u00bbDaten als Treibstoff\u00ab<\/strong>. <br><br>Hierf\u00fcr spricht Sven Oswald mit <strong>B\u00e9la Waldhauser<\/strong> von Rechenzentrumsbetreiber Telehouse u. a. \u00fcber Chancen, Risiken und den Umweltimpact von KI. <br><br>Der zweite Gast ist <strong>Prof. Christian Mayr<\/strong> von der TU Dresden und Gr\u00fcnder der SpiNNcloud Systems GmbH. Er spricht \u00fcber neue, besonders (energie-)effiziente Rechentechnologien wie dem neuromorphen Computing, das sich an der Funktionsweise des menschlichen Gehirns orientiert.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Wissensreise beginnt im Weltall! Hier wird das Klima auf unserer Erde beobachtet, mit Satelliten &#8211; vollgestopft mit modernster Mikroelektronik liefern diese viel mehr als nur Bilder! 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