{"id":31528,"date":"2025-09-03T09:15:00","date_gmt":"2025-09-03T07:15:00","guid":{"rendered":"https:\/\/fmd-insight.de\/?p=31528"},"modified":"2026-07-21T14:11:12","modified_gmt":"2026-07-21T12:11:12","slug":"ki-zentrum-kunstliche-intelligenz-duisburg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/fmd-insight.de\/de\/news\/interviews\/ki-zentrum-kunstliche-intelligenz-duisburg\/","title":{"rendered":"<strong>K\u00fcnstliche Intelligenz in Duisburg<\/strong> | \u00dcber \u00bbZaKI.D\u00ab und den Technologietransfer in der Region"},"content":{"rendered":"\n    <div class=\"lwn_block lwn_block_full lwn_blox_width_full\" id=\"block_5c8437b8809902d1d4b03379520ae44e\" style=\"\" test><div class=\"lwn_block_full_copy\"><div class=\"lwn_caption lwn_backdrop10 no_caption\"><div class=\"lwn_copy lwn_backdrop10\"><span>&copy;<\/span>Adobe Stock | Vitte Yevhen <\/div><\/div><\/div>\n        <div class=\"lwn_fullimgcontainer lwn_paralaxme lwn_nocut \" style=\"height: 50vh;\">\n            <div class=\"lwn_paralax_box lwn_paralax\"><div class=\"lwn_cutclass \"><div class=\"lwn_copy_box\">\n            <div class=\"lwn_imgbox\">\n                <picture>\n                    <source srcset=\"https:\/\/fmd-insight.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Interviewheader-Produktion.gif\"\/>\n                    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/fmd-insight.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Interviewheader-Produktion.gif\" alt=\"\" class=\"\">\n                <\/picture><\/div><\/div><\/div>\n            <\/div>\n        <\/div>\n        <div class=\"lwn_flexparent lwn_thewidth lwn_center img_overlay \">\n            <div class=\"lwn_flexchild lwn_center\">\n            <div class=\"lwn_vcenter\"><div class=\"lwn_textbox_overlay lwn_backdrop10 lwn_cut16 lwn_borderfix_16\"><p style=\"text-align: center;\"><strong>Im Interview: Wolfgang Gr\u00f6ting und Ole Werger vom Fraunhofer IMS<\/strong><\/p>\n<\/div><\/div><\/div>    \n        <\/div>\n\n    \n    <\/div>\n\n\n        <div id=\"block_6a0eb2ebad2efbf545bcd22d6f93fc28\" class=\"lwn_block lwn_block_repeater lwn_thewidth lwn_center lwn_repeater_text\" style=\"\" test>\n            <div class=\"lwn_flexparent\">\n            \n                    <div class=\"lwn_flexchild lwn_flex1 \"><p><strong>In Duisburg entsteht ein Leuchtturmprojekt, das die Zukunft der K\u00fcnstlichen Intelligenz ma\u00dfgeblich mitgestalten soll: das Zentrum f\u00fcr angewandte K\u00fcnstliche Intelligenz Duisburg, kurz ZaKI.D. Als Teil des \u00bb<a href=\"https:\/\/www.duisburg-5-standorteprogramm.de\/technologiequartier-wedau-nord\/zakid\">5-StandorteProgramms<\/a>\u00ab b\u00fcndelt ZaKI.D Kompetenzen aus Forschung, Wirtschaft und Bildung, mit dem Ziel, bestehende KI-Technologien in die Anwendung zu bringen \u2013 besonders f\u00fcr kleine und mittlere Unternehmen. Mit ihrer fachlichen Expertise gestalten Wolfgang Gr\u00f6ting [WG], Gesamtprojektleiter von ZaKI.D, und Ole Werger [OW], verantwortlich f\u00fcr die Entwicklung konkreter KI-Anwendungen, vom <a href=\"https:\/\/www.ims.fraunhofer.de\/\">Fraunhofer IMS<\/a> das Projekt entscheidend mit. Im Interview geben sie Einblicke in Chancen und Herausforderungen von ZaKI.D, und erkl\u00e4ren wie aus regionaler Forschung nachhaltige Impulse f\u00fcr die Wirtschaft entstehen k\u00f6nnen.<\/strong><\/p>\n\n                    <\/div>\n            <\/div>\n            \n        <\/div>\n\n\n    <div id=\"block_f732375d984fe6552b517c453d4e2b04\" class=\"lwn_block lwn_block_interview lwn_thewidth lwn_center\" style=\"\" test><div class=\"lwn_question\"><p>Herr Gr\u00f6ting, wie kam es zu dem Projekt ZaKI.D und was sind die generellen Ziele des Zentrums?<\/p>\n<\/div><div class=\"lwn_answer\"><span class=\"lwn_answer_icon icon-quote\"><\/span><p>[WG]: ZaKI.D ist Teil der sogenannten \u00bbSTARK-F\u00f6rderlinie\u00ab des Bundesministeriums f\u00fcr Wirtschaft und Klimaschutz. Dieses Programm unterst\u00fctzt gezielt Regionen im Strukturwandel, etwa ehemalige Kohlestandorte, beim wirtschaftlichen und technologischen Umbau. Dadurch sollen neue Impulse gesetzt und Zukunftstechnologien in den Regionen verankert werden. Unser Ziel mit dem ZaKI.D ist es, das Thema Embedded KI in die regionale Wirtschaft zu bringen, also nach Duisburg und Umgebung. Das machen wir am Fraunhofer IMS nat\u00fcrlich nicht allein. Wir arbeiten eng mit der Universit\u00e4t Duisburg-Essen und der Firma KROHNE Messtechnik GmbH zusammen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Um unsere gemeinsamen Ziele umzusetzen, haben wir das Zentrum in drei zentrale S\u00e4ulen gegliedert. Die erste S\u00e4ule bilden die Umsetzungsprojekte. Die ZaKI.D-Akademie ist die zweite S\u00e4ule. Hier geht es darum, Unternehmen nicht nur praktisch zu unterst\u00fctzen, sondern ihnen auch mit Aus- und Weiterbildungsangeboten zu helfen, ein grundlegendes Verst\u00e4ndnis f\u00fcr KI-Anwendungen zu entwickeln und eigene Optimierungspotenziale zu erkennen.<\/p>\n<p>Die dritte S\u00e4ule ist unser KI-Innovationsinkubator. Damit unterst\u00fctzen wir gezielt Start-ups, die sich im Bereich Embedded KI weiterentwickeln wollen. Unser Fokus liegt dabei klar auf der technischen Unterst\u00fctzung.<\/p>\n<\/div><div class=\"lwn_question\"><p>Herr Werger, lassen Sie uns direkt auf die Umsetzungsprojekte zu sprechen kommen. Was hat es mit denen auf sich?<\/p>\n<\/div><div class=\"lwn_answer\"><span class=\"lwn_answer_icon icon-quote\"><\/span><p>[OW]: Bei den Umsetzungsprojekten ist geplant, dass wir in den n\u00e4chsten Jahren insgesamt zwanzig kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Duisburg durch verschiedene Projekte unterst\u00fctzen. Diese Unternehmen kommen oft ohne jegliche KI-Erfahrung zu uns und fragen: \u00bbWie k\u00f6nnen wir mit K\u00fcnstlicher Intelligenz unsere bestehenden Prozesse verbessern und effizienter gestalten?\u00ab<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Spannend ist das nat\u00fcrlich auch im Kontext des Fachkr\u00e4ftemangels. Viele Unternehmen sehen sich mit dem Problem konfrontiert, dass nicht genug qualifizierte Fachkr\u00e4fte vor Ort sind, um bestimmte Aufgaben zu erledigen. KI kann hier nicht nur den digitalen Wandel vorantreiben, sondern auch helfen, Arbeitsprozesse zu optimieren und die vorhandenen Mitarbeiter:innen zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<\/div><div class=\"lwn_question\"><p>Wie genau l\u00e4uft so ein Umsetzungsprojekt ab?<\/p>\n<\/div><div class=\"lwn_answer\"><span class=\"lwn_answer_icon icon-quote\"><\/span><p>[OW]: Eine Zusammenarbeit mit dem ZaKI.D beginnt immer mit einem Erstgespr\u00e4ch, in dem wir das Unternehmen kennenlernen. Mithilfe verschiedener Analysetools identifizieren wir gemeinsam die zentralen Kernprozesse und pr\u00fcfen, an welchen Stellen der Einsatz von KI grunds\u00e4tzlich sinnvoll ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Anschlie\u00dfend arbeiten wir einige Monate eng mit dem KMU zusammen. In dieser Phase stellen die Unternehmen vor allem ihre Mitarbeitenden und ihr Fachwissen zur Verf\u00fcgung, damit wir ein tiefes Verst\u00e4ndnis f\u00fcr ihre Abl\u00e4ufe gewinnen. Am Ende dieses Zeitraums erhalten sie einen Machbarkeitsnachweis, der aufzeigt, ob und wie sich KI in ihre Prozesse integrieren l\u00e4sst. Wir folgen dabei dem Prinzip des Proof of Concept \u2013 das hei\u00dft, wir testen, ob eine KI-Anwendung praktisch funktioniert und wie sie konkret realisierbar ist. Wichtig ist: Wir liefern kein fertiges Produkt, sondern schaffen eine fundierte Grundlage f\u00fcr die weitere Verbesserung der Unternehmensprozesse. Diese Unterst\u00fctzung ist f\u00fcr die Unternehmen nat\u00fcrlich kostenfrei, was gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten einen gro\u00dfen Anreiz bietet.<\/p>\n<\/div><div class=\"lwn_question\"><p>Wie sieht so ein KI-Projekt in der Praxis konkret aus?<\/p>\n<\/div><div class=\"lwn_answer\"><span class=\"lwn_answer_icon icon-quote\"><\/span><p>[OW]: Die Projekte sind nie \u00bbvon der Stange\u00ab, sondern werden individuell auf die jeweiligen Unternehmen und ihre Fragestellungen zugeschnitten. Ein erstes Projekt ist bereits vollst\u00e4ndig abgeschlossen. Es handelt sich um eine Zusammenarbeit mit der Firma H\u00e4user &amp; Co. GmbH, einem Unternehmen aus der Stahlrohrveredelung. Bisher sa\u00dfen dort einige Mitarbeitende acht Stunden lang vor den Stahlrohren und \u00fcberwachten den Einbrennprozess \u2013 eine monotone und anspruchsvolle T\u00e4tigkeit. Die Idee war, diesen Prozess mithilfe von KI zu unterst\u00fctzen oder sogar zu automatisieren. Dazu musste zun\u00e4chst erkannt werden, wie weit der Brennvorgang zu einem bestimmten Zeitpunkt fortgeschritten ist. Genau an dieser Stelle kam die KI ins Spiel: Wir haben ein Tool entwickelt, das den Fortschritt des Prozesses analysiert und auswertet. Damit konnten wir gezielte Steuersignale erzeugen und so einen Teil der Arbeit automatisieren. Das Projekt zeigt sehr gut, wie wir mit KI einen konkreten, realen Prozess im Unternehmen analysieren, bewerten und gezielt verbessern k\u00f6nnen.<\/p>\n<\/div><div class=\"lwn_question\"><p>Welche Erfahrungen oder L\u00f6sungsans\u00e4tze aus den bisherigen Projekten lassen sich auf zuk\u00fcnftige Vorhaben \u00fcbertragen? Gibt es auch technische Elemente, die sich wiederverwenden oder skalieren lassen?<\/p>\n<\/div><div class=\"lwn_answer\"><span class=\"lwn_answer_icon icon-quote\"><\/span><p>[OW]: Ja, aus den bisherigen Projekten k\u00f6nnen wir auf mehreren Ebenen wichtige Erkenntnisse mitnehmen. Zum einen ist da der menschliche Aspekt: Die Frage, wie Mitarbeitende auf KI reagieren, ist in der Praxis sehr spannend. Es gibt oft Vorbehalte, etwa dass KI Arbeitspl\u00e4tze gef\u00e4hrdet oder die t\u00e4gliche Arbeit negativ ver\u00e4ndert. Unsere Erfahrungen zeigen aber: Wenn man Mitarbeitende fr\u00fchzeitig einbindet und transparent kommuniziert, kann KI auch als willkommene Unterst\u00fctzung wahrgenommen werden \u2013 vor allem bei Routineaufgaben. Viele Besch\u00e4ftigte \u00e4u\u00dfern sogar den Wunsch, sich st\u00e4rker auf anspruchsvolle, individuelle Aufgaben konzentrieren zu k\u00f6nnen, wenn KI ihnen im Alltag zur Seite steht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Zum anderen lernen wir auch auf technischer Ebene viel. Bei ZaKI.D geht es weniger um Grundlagenforschung, sondern um konkrete Anwendungen \u2013 also darum, bestehende KI-Algorithmen so weiterzuentwickeln, dass sie unter realen Bedingungen funktionieren. Anders als im Forschungslabor arbeiten wir hier nicht auf der \u00bbgr\u00fcnen Wiese\u00ab, sondern in echten Unternehmensumgebungen \u2013 mit all ihren Herausforderungen. Und genau das macht unsere Arbeit so praxisrelevant: Wir sehen, was funktioniert, und was angepasst werden muss.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>[WG]: Und ja, wir k\u00f6nnen Ergebnisse nat\u00fcrlich auch \u00fcbertragen. Ein gutes Beispiel daf\u00fcr ist ein Projekt im Handwerksbereich, bei dem es um automatisierte Aufma\u00dferstellung ging. Der Betrieb selbst hat uns signalisiert: Wenn das bei uns funktioniert, dann funktioniert es eigentlich bei allen SHK\u2011Betrieben (Sanit\u00e4r, Heizung, Klima) \u00e4hnlich. Wir arbeiten sogar gemeinsam daran, diese L\u00f6sung \u00fcber die Kreishandwerkerschaft zu verbreiten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Auch auf technischer Ebene gibt es gewisse Ans\u00e4tze zur Wiederverwendung. Wenn wir zum Beispiel Kameras einsetzen oder Bilddaten auswerten, dann l\u00e4sst sich zumindest ein Teil der eingesetzten Hardware oder Vorverarbeitungsschritte \u00fcbertragen. Die Software hingegen muss meist individuell auf die Anforderungen angepasst werden \u2013 mal geht es um Glanz auf einem Rohr, ein anderes Mal um die Erkennung von St\u00f6relementen in einem ganz anderen Umfeld.<\/p>\n<\/div><div class=\"lwn_question\"><p>Wo wir gerade bei den Anwendungsbereichen sind: F\u00fcr welche Unternehmen ist das Angebot von ZaKI.D interessant? Gibt es bestimmte Branchen, auf die Sie sich konzentrieren \u2013 oder ist das Spektrum eher breit gef\u00e4chert?<\/p>\n<\/div><div class=\"lwn_answer\"><span class=\"lwn_answer_icon icon-quote\"><\/span><p>WG]: ZaKI.D ist als regionales Projekt konzipiert \u2013 wir wurden, wie schon erw\u00e4hnt, von der Stadt Duisburg unterst\u00fctzt und sind Teil eines F\u00f6rderprogramms, das gezielt einzelne St\u00e4dte im Strukturwandel st\u00e4rkt. Das bedeutet: Unser Fokus liegt klar auf Duisburg und der unmittelbaren Umgebung. Inhaltlich sind wir nicht komplett offen f\u00fcr alle Branchen, sondern konzentrieren uns auf Bereiche, die in Duisburg besonders stark vertreten und gleichzeitig besonders von der Transformation betroffen sind. Dazu z\u00e4hlen vor allem prozessnahe Industrie, Anlagentechnik, Produktionstechnik und die Metallverarbeitung. Diese Schwerpunktsetzung kommt nicht von ungef\u00e4hr. Eine vorgelagerte Studie hat genau diese Sektoren als relevant f\u00fcr den Wirtschaftsstandort Duisburg identifiziert \u2013 sowohl in ihrer wirtschaftlichen Bedeutung als auch in ihrer Betroffenheit vom Strukturwandel. Wir wollen mit ZaKI.D dort ansetzen, wo der Bedarf besonders gro\u00df ist und die Potenziale f\u00fcr den gezielten Einsatz von KI am h\u00f6chsten sind.<\/p>\n<\/div><div class=\"lwn_question\"><p>K\u00f6nnen Sie noch genauer erl\u00e4utern, wie ZaKI.D zum Strukturwandel beitr\u00e4gt?<\/p>\n<\/div><div class=\"lwn_answer\"><span class=\"lwn_answer_icon icon-quote\"><\/span><p>[WG]: Es geht nicht nur darum, neue Technologien zu erforschen, sondern vornehmlich um konkrete Impulse f\u00fcr die wirtschaftliche Transformation. Dazu geh\u00f6rt unter anderem, qualifizierte Arbeitspl\u00e4tze zu schaffen, sowohl direkt im Projekt als auch indirekt \u00fcber die Region hinaus.<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n    <div id=\"block_88dc7bdae8c222ce2b9aea90e5844c2e\" class=\"lwn_block lwn_block_imgtext lwn_thewidth lwn_center\" style=\"\" test>\n        \n        <div class=\"lwn_flexparent\" >\n            <div class=\"lwn_flexchild lwn_block_imgtext_firstchild lwn_block_imgtext_media\"><div class=\"lwn_vcenter\"><div class=\"lwn_cutclass \"><div class=\"lwn_copy_box\">\n            <div class=\"lwn_imgbox\">\n                <picture>\n                    <source srcset=\"https:\/\/fmd-insight.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Fraunhofer-IMS-Interviewvorschau-Groeting-Werger-aspect-ratio-1273-796-1024x640.jpg 1x, https:\/\/fmd-insight.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Fraunhofer-IMS-Interviewvorschau-Groeting-Werger-aspect-ratio-1273-796.jpg 2x\"\/>\n                    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/fmd-insight.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Fraunhofer-IMS-Interviewvorschau-Groeting-Werger-aspect-ratio-1273-796-1024x640.jpg\" alt=\"\" class=\"\">\n                <\/picture><\/div><\/div><\/div><div class=\"lwn_caption lwn_backdrop10 no_caption\"><div class=\"lwn_copy lwn_backdrop10\"><span>&copy;<\/span>Fraunhofer Mikroelektronik<\/div><\/div>\n<\/div><\/div>\n            <div class=\"lwn_flexchild lwn_block_imgtext_secondchild lwn_block_imgtext_text\"><div class=\"lwn_halfwidth lwn_fullheight\"><div class=\"lwn_vcenter\"><p>Allein durch das Zentrum entstehen in der ersten Projektphase 31 neue Arbeitspl\u00e4tze. Dar\u00fcber hinaus l\u00e4sst sich auf Grundlage etablierter Berechnungsmodelle absch\u00e4tzen, dass bis zu 500 indirekte Arbeitspl\u00e4tze durch die angesto\u00dfenen Innovationen und Folgeeffekte entstehen k\u00f6nnten. Auch in Bezug auf die regionale Wertsch\u00f6pfung ist der Einfluss erheblich. ZaKI.D ist ein Projekt mit einem Gesamtvolumen von knapp 19 Millionen Euro. Studien der Fraunhofer-Gesellschaft haben gezeigt, dass die Ansiedlung eines Fraunhofer-Instituts bzw. einer Fraunhofer-Initiative in einer Region messbar die Innovationskraft der umliegenden Unternehmen steigert \u2013 teils mit einem Faktor von 20 bei der wirtschaftlichen Wertsch\u00f6pfung. Kurz gesagt: ZaKI.D weniger ein Forschungsprojekt, sondern vielmehr ein aktives Instrument zur wirtschaftlichen und technologischen Erneuerung in einer Region, die im Strukturwandel ganz besonders gefordert ist.<\/p>\n<\/div><\/div><\/div>\n        <\/div>\n    <\/div>\n\n\n\n    <div id=\"block_bd1778b1c95ad5a2b84cd86bc90756f6\" class=\"lwn_block lwn_block_interview lwn_thewidth lwn_center\" style=\"\" test><div class=\"lwn_question\"><p>Wie ist das Fraunhofer IMS konkret in ZaKI.D eingebunden \u2013 und wie funktioniert die Zusammenarbeit mit den Projektpartnern, also der Universit\u00e4t Duisburg-Essen und KROHNE Messtechnik?<\/p>\n<\/div><div class=\"lwn_answer\"><span class=\"lwn_answer_icon icon-quote\"><\/span><p>[OW]: Das Fraunhofer IMS \u00fcbernimmt im Projekt ZaKI.D die Gesamtleitung. Das liegt vor allem daran, dass wir der gr\u00f6\u00dfte Forschungspartner im Verbund sind. Viele \u00fcbergreifende Aufgaben wie Kommunikation, Koordination oder Projektsteuerung laufen daher zentral \u00fcber uns. Was die Umsetzungsprojekte betrifft, hat sich bislang gezeigt, dass wir die Projekte gut aufteilen konnten \u2013 teils aus fachlichen Gr\u00fcnden, teils weil es sich organisatorisch so ergeben hat. Am Fraunhofer IMS liegt der Fokus auf Projekten mit Bezug zu Embedded AI, also eingebetteter K\u00fcnstlicher Intelligenz. Das passt auch zu unserem Kompetenzschwerpunkt am Institut, denn wir haben eine spezialisierte Abteilung f\u00fcr Embedded Software und KI, die hier sehr viel Know-how mitbringt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die beiden Lehrst\u00fchle der Universit\u00e4t Duisburg-Essen haben wiederum andere technologische Schwerpunkte \u2013 etwa eingebettete Systeme oder verteilte Architekturen. KROHNE bringt dagegen anwendungsnahe Industrieexpertise ein, vor allem im Bereich Sensorik und Messtechnik.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>[WG]: Grunds\u00e4tzlich gibt es bei uns eine eher dynamische Rollenverteilung, die sich mit der Zeit und abh\u00e4ngig von den Unternehmen weiterentwickelt. Denn nat\u00fcrlich schauen wir bei den Projekten ganz genau, welcher Partner fachlich und kapazitiv am besten passt. Wenn es sich um ein Thema handelt, zu dem KROHNE bereits \u00e4hnliche Erfahrungen hat, oder wenn es Parallelen zu fr\u00fcheren Projekten am Fraunhofer IMS gibt, nutzen wir diese Synergien. Inzwischen arbeiten wir auch an ersten Projekten, die gemeinsam mit mehreren Partnern umgesetzt werden.<\/p>\n<\/div><div class=\"lwn_question\"><p>Lassen Sie uns auf das erw\u00e4hnte Schwerpunktthema Embedded AI zu sprechen kommen. K\u00f6nnen Sie kurz erkl\u00e4ren, was sich dahinter verbirgt und was diese Technologie so besonders macht?<\/p>\n<\/div><div class=\"lwn_answer\"><span class=\"lwn_answer_icon icon-quote\"><\/span><p>[OW]: Vielen Menschen ist gar nicht bewusst, wie vielf\u00e4ltig KI eigentlich sein kann. Die meisten kennen KI in Form von Sprachmodellen wie ChatGPT \u2013 also als gro\u00dfe, cloudbasierte Systeme, mit denen man \u00fcber den Browser interagiert. Dass es aber auch m\u00f6glich ist, K\u00fcnstliche Intelligenz direkt in kleinen, lokalen Ger\u00e4ten zu nutzen, \u00fcberrascht viele unserer Gespr\u00e4chspartner.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Genau hier setzt das Konzept der Embedded AI an. Um Embedded AI handelt es sich in der Regel, wenn k\u00fcnstliche Intelligenz auf Ger\u00e4ten l\u00e4uft, die kleiner als ein Smartphone sind, und die lokal, energieeffizient sowie datenschutzfreundlich arbeiten. Die Daten m\u00fcssen zudem nicht in eine Cloud \u00fcbertragen, sondern k\u00f6nnen direkt im Unternehmen verarbeitet werden. Am Fraunhofer IMS entwickeln wir L\u00f6sungen, die speziell f\u00fcr diese lokalen, oft sehr kompakten Anwendungen konzipiert sind. In vielen F\u00e4llen arbeiten wir mit sehr kleinen, kosteng\u00fcnstigen Ger\u00e4ten, die direkt in Maschinen oder Sensoren integriert werden. Es gibt sogar schon Forschungsprojekte, in denen daran gearbeitet wird, auch die Hardware so zu gestalten, dass KI-Algorithmen besonders effizient darauf laufen. Das ist ein Bereich mit gro\u00dfem Potenzial \u2013 auch wenn wir bei ZaKI.D aktuell noch am Anfang stehen, was den praktischen Einsatz betrifft.<\/p>\n<\/div><div class=\"lwn_question\"><p>Warum ist Embedded KI ressourcenschonender als gro\u00dfe Sprachmodelle (LLMs)?<\/p>\n<\/div><div class=\"lwn_answer\"><span class=\"lwn_answer_icon icon-quote\"><\/span><p>[OW]: Gro\u00dfe Sprachmodelle wie LLMs verbrauchen enorme Energiemengen \u2013 schon eine einfache Google-Anfrage ben\u00f6tigt viele Kilowattstunden und bei komplexen Sprachmodellen ist das noch extremer. Embedded KI dagegen arbeitet mit kleinen, speziell optimierten Modellen, die nur f\u00fcr eine konkrete Aufgabe ausgelegt sind. Weniger Parameter bedeuten kleinere Modelle, die schneller und effizienter laufen und keine teure Hardware wie Grafikkarten erfordern. Oft reicht bereits ein Mikrocontroller. W\u00e4hrend LLMs viele \u00fcberfl\u00fcssige Funktionen beinhalten, erm\u00f6glicht Embedded KI ma\u00dfgeschneiderte, ressourcensparende L\u00f6sungen. Auf Hardware-Ebene l\u00e4sst sich Embedded KI sogar so weit treiben, dass Schaltungen speziell f\u00fcr eine Aufgabe entwickelt werden. Damit kann die Effizienz noch einmal massiv gesteigert werden, bis hin zu neuen Hardware-Designs, die die KI-Funktion direkt physikalisch abbilden.<\/p>\n<\/div><div class=\"lwn_question\"><p>Was macht das Zentrum ZaKI.D im Vergleich zu anderen KI-Initiativen oder F\u00f6rderzentren besonders?<\/p>\n<\/div><div class=\"lwn_answer\"><span class=\"lwn_answer_icon icon-quote\"><\/span><p>[WG]: Ich denke, was ZaKI.D besonders macht, ist vor allem die Kombination aus regionaler und anwendungsorientierter Fokussierung und gleichzeitig gro\u00dfer inhaltlicher Breite und Tiefe. Wir sind klar auf Duisburg und die Region ausgerichtet, und trotzdem relativ breit aufgestellt. Das erlaubt uns, nicht nur \u00fcber KI und speziell Embedded AI zu sprechen, sondern diese Technologien konkret in die Anwendung zu bringen. Unsere Umsetzungsprojekte sind daf\u00fcr ein gutes Beispiel: Wir begleiten Unternehmen \u00fcber den gesamten Weg \u2013 von der ersten Idee \u00fcber den Prototyp bis hin zur Qualifizierung der Mitarbeitenden. Diese direkte, praxisnahe Umsetzung ist in dieser Form eher selten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Hinzu kommt: Wir haben bei ZaKI.D drei eigenst\u00e4ndige S\u00e4ulen, die ineinandergreifen. Neben den Umsetzungsprojekten haben wir die Akademie, in der wir begleitend Weiterbildungsangebote erm\u00f6glichen \u2013 oft direkt im Projektkontext. Wenn Unternehmen oder Mitarbeitende im Laufe eines Projekts an bestimmten Stellen noch Wissen aufbauen m\u00fcssen, dann bieten wir das gezielt an. Und mit dem Inkubator richten wir uns auch an Start-ups, also an die Unternehmen von morgen. Gerade in diesem Bereich entstehen oft viele neue Arbeitspl\u00e4tze, deshalb ist es wichtig, sie fr\u00fchzeitig technologisch zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Zusammengefasst: Wir haben mit ZaKI.D also einen klaren regionalen Fokus, einen praktischen Umsetzungsansatz, eine inhaltliche Spezialisierung auf Embedded AI und gleichzeitig die M\u00f6glichkeit, Weiterbildung und Start-up-F\u00f6rderung unter einem Dach mitzudenken. Diese Kombination macht das Zentrum in Deutschland tats\u00e4chlich ziemlich einzigartig.<\/p>\n<\/div><div class=\"lwn_question\"><p>Wie genau funktioniert diese Akademie?<\/p>\n<\/div><div class=\"lwn_answer\"><span class=\"lwn_answer_icon icon-quote\"><\/span><p>[WG]: Wie schon erw\u00e4hnt, ist die Akademie ein eigenes Arbeitspaket, dessen Elemente die Umsetzungsprojekte erg\u00e4nzen. Sie ist kein zus\u00e4tzlicher, isolierter Bereich. Wir legen gro\u00dfen Wert darauf, dass die Weiterbildungsangebote genau auf die regionalen Bed\u00fcrfnisse und die Unternehmen in Duisburg und Umgebung abgestimmt sind. Daher bieten wir verschiedene Kurse mit unterschiedlichen Anfangsvoraussetzungen an \u2013 von Einsteiger:innen bis zu Expert:innen. Ein wichtiger Punkt ist dabei die enge Zusammenarbeit innerhalb des Teams. So wird gew\u00e4hrleistet, dass die Weiterbildung nicht nur theoretisch ist, sondern auch ganz praktisch in die Arbeit der Unternehmen eingebunden wird.<\/p>\n<\/div><div class=\"lwn_question\"><p>Wie wichtig ist es, Nachwuchs f\u00fcr den Bereich KI zu gewinnen und Fachkr\u00e4fte entsprechend auszubilden?<\/p>\n<\/div><div class=\"lwn_answer\"><span class=\"lwn_answer_icon icon-quote\"><\/span><p>[OW]: Es gibt nur wenige Absolvent:innen mit KI-Schwerpunkt, besonders in der Informatik. Europa steht im Wettbewerb mit USA und Asien, daher ist der Aufbau lokaler Kompetenz entscheidend. Wir gehen deswegen aktiv auf Universit\u00e4ten zu, rekrutieren auch \u00fcber Abschlussarbeiten und gewinnen so junge, motivierte Forschende, die sich kontinuierlich weiterentwickeln, weil gerade das Thema KI t\u00e4glich neue Impulse einbringt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>[WG]: Die Fraunhofer-Gesellschaft vermittelt vor allem jungen Fachkr\u00e4ften praxisnahe KI-Erfahrung, im Vergleich zu der eher theoretischen Arbeit an Universit\u00e4ten. Wir wirken da wie ein Katalysator. Mitarbeitende sammeln Erfahrung und wechseln sp\u00e4ter oft in Unternehmen. So werden nicht nur Nachwuchskr\u00e4fte gewonnen, sondern auch qualifizierte KI-Fachkr\u00e4fte in die Wirtschaft weitergegeben.<\/p>\n<\/div><div class=\"lwn_question\"><p>Auch wenn das Projekt noch nicht so lange l\u00e4uft: Gibt es bereits ein Highlight oder etwas, das Sie besonders hervorheben m\u00f6chten?<\/p>\n<\/div><div class=\"lwn_answer\"><span class=\"lwn_answer_icon icon-quote\"><\/span><p>[WG]: Besonders hervorzuheben ist, dass das Zentrum sehr gut von den Unternehmen sowie den Multiplikatoren (Wirtschaftsf\u00f6rderung, Unternehmensverb\u00e4nde, etc.) aufgenommen wird. Unternehmen kommen von selbst auf das Team zu, sodass wir kaum noch aktiv nach Projekten suchen m\u00fcssen. Da spielt nat\u00fcrlich auch die sehr gute Zusammenarbeit mit bestehenden Netzwerken wie Duisburg Business &amp; Innovation eine gro\u00dfe Rolle, die uns Unternehmen weiterempfohlen und damit die Projektakquise erheblich erleichtert haben. Au\u00dferdem haben wir gute Strukturen entwickelt und Werkzeuge definiert. Es wurde ein Beirat installiert, der Projekte nach definierten Kriterien bewertet, sodass die Auswahl objektiv und im Sinne der Projektziele erfolgt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>[OW]: Ein pers\u00f6nliches Highlight ist auch die Vielfalt der Projekte. Schon bei den ersten Projekten zeigte sich eine breite thematische Streuung. Es gab nicht nur \u00e4hnliche Probleme aus demselben Umfeld. Nach Abschluss der ersten Ma\u00dfnahmen verst\u00e4rkte sich auch die Resonanz und weitere Unternehmen m\u00f6chten aktiv mit uns zusammenarbeiten.<\/p>\n<\/div><div class=\"lwn_question\"><p>Welche n\u00e4chsten Schritte stehen jetzt im Projekt an?<\/p>\n<\/div><div class=\"lwn_answer\"><span class=\"lwn_answer_icon icon-quote\"><\/span><p>[WG]: Hinsichtlich der Projektumsetzung ist vieles bereits etabliert und kann fast als \u00bbRunning Machine\u00ab bezeichnet werden, auch wenn die konkreten Probleme und Anwendungen der Unternehmen immer unterschiedlich sind. Es gibt allerdings noch einige Vorhaben, die weiterentwickelt werden. Andere Themen wie zum Beispiel die Embedded AI-Community in Duisburg und Umgebung werden gerade erst aufgebaut. Erste Kontakte zu Start-ups wurden bereits gekn\u00fcpft und Use Cases im Rahmen eines KI Explorers definiert, allerdings m\u00fcssen wir hier die Dienstleistungen noch ausbauen. Dar\u00fcber hinaus sind nationale und internationale Konferenzen geplant, um die Projektergebnisse einem gr\u00f6\u00dferen Publikum zu pr\u00e4sentieren. Insgesamt kombinieren die n\u00e4chsten Schritte die laufende Projektarbeit mit dem strategischen Ausbau von Netzwerk, Services und Sichtbarkeit.<\/p>\n<\/div><a href=\"https:\/\/www.zakid.de\/\" target=\"_blank\" class=\"lwn_button lwn_left icon-arrowright lwn_backdrop10 \" >Mehr \u00fcber ZaKI.D erfahren<\/a><div class=\"clear\"><\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Duisburg entsteht ein Leuchtturmprojekt, das die Zukunft der K\u00fcnstlichen Intelligenz ma\u00dfgeblich mitgestalten soll: das Zentrum f\u00fcr angewandte K\u00fcnstliche Intelligenz Duisburg, kurz ZaKI.D. <\/p>\n","protected":false},"author":138,"featured_media":31532,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[9],"tags":[],"class_list":["post-31528","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-interviews"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/fmd-insight.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/31528","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/fmd-insight.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/fmd-insight.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/fmd-insight.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/138"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/fmd-insight.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=31528"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/fmd-insight.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/31528\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":34341,"href":"https:\/\/fmd-insight.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/31528\/revisions\/34341"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/fmd-insight.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/31532"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/fmd-insight.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=31528"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/fmd-insight.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=31528"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/fmd-insight.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=31528"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}