{"id":31620,"date":"2025-09-15T09:00:00","date_gmt":"2025-09-15T07:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/fmd-insight.de\/?p=31620"},"modified":"2026-01-19T13:33:42","modified_gmt":"2026-01-19T12:33:42","slug":"solarleuchten-fur-tansania-nachwuchsforderung-mikroelektronik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/fmd-insight.de\/de\/news\/interviews\/solarleuchten-fur-tansania-nachwuchsforderung-mikroelektronik\/","title":{"rendered":"<strong>Solarleuchten f\u00fcr Tansania<\/strong> | \u00dcber Nachwuchsf\u00f6rderung im Bereich Mikroelektronik"},"content":{"rendered":"\n    <div class=\"lwn_block lwn_block_full lwn_blox_width_full\" id=\"block_e7aa78d5456b5ab8ac977eb82eefed0b\" style=\"\" test><div class=\"lwn_block_full_copy\"><div class=\"lwn_caption lwn_backdrop10 no_caption\"><div class=\"lwn_copy lwn_backdrop10\"><span>&copy;<\/span>Adobe Stock | Vitte Yevhen <\/div><\/div><\/div>\n        <div class=\"lwn_fullimgcontainer lwn_paralaxme lwn_nocut \" style=\"height: 50vh;\">\n            <div class=\"lwn_paralax_box lwn_paralax\"><div class=\"lwn_cutclass \"><div class=\"lwn_copy_box\">\n            <div class=\"lwn_imgbox\">\n                <picture>\n                    <source srcset=\"https:\/\/fmd-insight.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Interview-Header-FMD-allgemein.gif\"\/>\n                    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/fmd-insight.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Interview-Header-FMD-allgemein.gif\" alt=\"\" class=\"\">\n                <\/picture><\/div><\/div><\/div>\n            <\/div>\n        <\/div>\n        <div class=\"lwn_flexparent lwn_thewidth lwn_center img_overlay \">\n            <div class=\"lwn_flexchild lwn_center\">\n            <div class=\"lwn_vcenter\"><div class=\"lwn_textbox_overlay lwn_backdrop10 lwn_cut16 lwn_borderfix_16\"><p style=\"text-align: center;\"><strong>Im Interview: Nils Stanislawski von der LUH<\/strong><\/p>\n<\/div><\/div><\/div>    \n        <\/div>\n\n    \n    <\/div>\n\n\n        <div id=\"block_7e7a320397e2ca710a0b46564f72fadf\" class=\"lwn_block lwn_block_repeater lwn_thewidth lwn_center lwn_repeater_text\" style=\"\" test>\n            <div class=\"lwn_flexparent\">\n            \n                    <div class=\"lwn_flexchild lwn_flex1 \"><p><strong>Wie k\u00f6nnen Sch\u00fcler:innen aus Deutschland mit selbst gel\u00f6teten Solarleuchten den Schulalltag in Tansania ver\u00e4ndern und nebenbei die Welt der Mikroelektronik entdecken? Der Solarleuchten-Workshop des Netzwerks Chipdesign Germany (CDG) zeigt, wie praxisnahe Bildung, soziale Verantwortung und technische Innovation Hand in Hand gehen. Nils Stanislawski, Projektmanager des CDG-Netzwerks und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut f\u00fcr Mikroelektronische Systeme an der <a href=\"https:\/\/www.uni-hannover.de\/de\/\">Leibniz Universit\u00e4t Hannover<\/a> (LUH), gibt spannende Einblicke in die Projektidee, die Workshopinhalte und insbesondere in sein Schwerpunktthema Nachwuchsgewinnung und Nachwuchsf\u00f6rderung.<\/strong><\/p>\n\n                    <\/div>\n            <\/div>\n            \n        <\/div>\n\n\n    <div id=\"block_da048b364a5b5601acb2345c0944db47\" class=\"lwn_block lwn_block_interview lwn_thewidth lwn_center\" style=\"\" test><div class=\"lwn_question\"><p>Herr Stanislawski, bevor wir unseren Fokus auf das Thema Nachwuchs richten, k\u00f6nnen Sie uns kurz erl\u00e4utern, was das Netzwerk Chipdesign Germany \u00fcberhaupt ist und welche Ziele es verfolgt?<\/p>\n<\/div><div class=\"lwn_answer\"><span class=\"lwn_answer_icon icon-quote\"><\/span><p>Das <a href=\"https:\/\/www.chipdesign-germany.de\/de\/\">Netzwerk Chipdesign Germany<\/a> (kurz CDG) ist ein vom Bundesministerium f\u00fcr Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR, vormals BMBF) gef\u00f6rdertes Projekt. Es dient bundesweit als zentrale Austauschplattform f\u00fcr alle Akteure des Chipdesigns, von Wissenschaft und Akademia bis hin zu Industrie, kleinen und mittelst\u00e4ndischen Unternehmen (KMU) sowie Start-ups. Unser prim\u00e4res Anliegen innerhalb des Projekts ist, diese Akteure zu vernetzen und den vorwettbewerblichen Dialog zu f\u00f6rdern. Dazu gibt es innerhalb des CDG-Netzwerks verschiedene Arbeitsgruppen, wie z. B. die AG Chiplets, die AG Vertrauensw\u00fcrdige Elektronik und nat\u00fcrlich die AG Nachwuchs, in denen unterschiedliche Schwerpunktbereiche diskutiert, gemeinschaftliche Ma\u00dfnahmen formuliert und letztendlich auch durchgef\u00fchrt werden, um u. a. Talente zu f\u00f6rdern und Forschungsbedarf festzustellen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Neben den Arbeitsgruppen, die die Akteure zusammenbringen, gibt es zus\u00e4tzlich noch die Hochschulallianz. Hier vernetzen wir aktiv die im Bereich Chipdesign forschenden Hochschulen in ganz Deutschland. 70 von knapp 100 vorab identifizierten Hochschulen sind bereits Teil dieser Allianz, die ma\u00dfgeblich von der Rheinland-Pf\u00e4lzischen Technischen Universit\u00e4t Kaiserslautern-Landau (RPTU) aufgebaut wird. In der Allianz gibt es wiederum sogenannte Kompetenzcluster f\u00fcr Forschungsbereiche wie Analog- und Mixed-Signal Design, Leistungselektronik, Testinfrastrukturen, Digitaldesign, Packaging und Chiplets sowie Curricula, die dazu da sind, sich auf Hochschulebene auszutauschen, um gemeinsame Interessen festzustellen, die dann \u2013 \u00e4hnlich wie bei den Arbeitsgruppen \u2013 \u00fcber das Netzwerk Chipdesign Germany nach au\u00dfen kommuniziert werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich organisieren wir auch Netzwerk-Veranstaltungen sowie Workshops und sind selbst auf vielen Events, Industriemessen und Konferenzen vertreten, um Industrie, Wissenschaft, aber auch Einzelpersonen miteinander zu vernetzen, die Arbeit des Netzwerks zu zeigen und den Dialog zwischen Wissenschaft und \u00d6ffentlichkeit zu f\u00f6rdern. Des Weiteren unterst\u00fctzen wir KMU dabei, ihren Weg in den Markt zu finden. Insgesamt sind wir also sehr vielseitig aufgestellt, im Fokus stehen bei uns Vernetzung und gemeinsames Vorankommen.<\/p>\n<\/div><div class=\"lwn_question\"><p>Welche Projektpartner sind im CDG involviert?<\/p>\n<\/div><div class=\"lwn_answer\"><span class=\"lwn_answer_icon icon-quote\"><\/span><p>Das Netzwerk wird ma\u00dfgeblich von der edacentrum GmbH, der Leibniz Universit\u00e4t Hannover (LUH), an der auch ich arbeite, der Rheinland-Pf\u00e4lzischen Technischen Universit\u00e4t Kaiserslautern-Landau (RPTU) und der Forschungsfabrik Mikroelektronik Deutschland (FMD) vorangetrieben.<\/p>\n<\/div><div class=\"lwn_question\"><p>Und wie ist der Zulauf zum Netzwerk? Wie viele Mitglieder gibt es bereits?<\/p>\n<\/div><div class=\"lwn_answer\"><span class=\"lwn_answer_icon icon-quote\"><\/span><p>In den knapp anderthalb Jahren, die das Projekt bereits l\u00e4uft, haben wir mehr als 170 Mitglieder gewonnen \u2013 und wir wachsen stetig weiter. Wir wollen auf das Thema aufmerksam machen und setzen daher einen Schwerpunkt auf den Bereich Wissenschaftskommunikation, um regelm\u00e4\u00dfig \u00fcber neue Veranstaltungen und Aktionen, aber auch Chipdesign im Allgemeinen zu berichten. So startete im Mai auch die erste Staffel des neuen Podcasts \u00bbChip Happens \u2013 Kleine Dinge, die alles ver\u00e4ndern\u00ab. Hier sind die Themen super interessant und auch f\u00fcr Nicht-Technolog:innen gut aufgearbeitet. Ich freue mich selbst jeden Donnerstag auf die neue Folge und jetzt nat\u00fcrlich auf die zweite Staffel, die sich mit dem globalen Thema \u00bbWasser\u00ab besch\u00e4ftigt.<\/p>\n<\/div><div class=\"lwn_question\"><p>Der Podcast ist sicher auch eine gute M\u00f6glichkeit, um Nachwuchs auf das Thema aufmerksam zu machen. Sie sagten bereits, dass das ein wichtiger Bereich im CDG-Netzwerk ist \u2013 lassen Sie uns daher einen genaueren Blick auf die AG Nachwuchs werfen. Welche Ziele verfolgt die AG?<\/p>\n<\/div><div class=\"lwn_answer\"><span class=\"lwn_answer_icon icon-quote\"><\/span><p>In der AG Nachwuchs arbeiten wir mit verschiedenen Projekten, Verb\u00e4nden, Firmen und auch Einzel-Personen zusammen, um Studierende, aber auch Sch\u00fcler:innen, an das Thema Chipdesign heranzuf\u00fchren \u2013 und das in ganz unterschiedlichen Jahrgangsstufen. Es ist wichtig, den Einstieg in die Mikroelektronik fr\u00fch zu erm\u00f6glichen und rechtzeitig die Begeisterung f\u00fcr den Themenbereich bei Kindern und Jugendlichen zu wecken. Das schaffen wir, indem wir m\u00f6glichst alltagsnahe Bez\u00fcge herstellen. Dabei zeigen wir den Sch\u00fcler:innen, wo Mikroelektronik \u00fcberall verbaut ist \u2013 im Smartphone und im Auto beispielsweise. Au\u00dferdem m\u00fcssen nat\u00fcrlich Fragestellungen aufgeworfen werden, die Kinder und Jugendliche nachvollziehen k\u00f6nnen und die ihr eigenes Interesse an der Probleml\u00f6sung wecken, sodass sie das Gebiet sp\u00e4ter eigenst\u00e4ndig aktiv weiterverfolgen wollen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ein Praxisbeispiel sind unsere Solarleuchten-Workshops, die wir im Rahmen des CDG-Netzwerks und vor allem der AG Nachwuchs durchf\u00fchren. Hier haben wir mit Sch\u00fcler:innen gemeinsam Solarleuchten entworfen und gebaut. Das tolle an der Sache: Die Sch\u00fcler:innen haben ihr neu erworbenes Wissen direkt weitergeben k\u00f6nnen \u2013 und zwar an eine tansanische Partnerschule.<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n        <div id=\"block_5c69f8ad8cc65e7d89361c0c3e68c3af\" class=\"lwn_block lwn_block_repeater lwn_thewidth lwn_center\" style=\"\" test>\n            <div class=\"lwn_flexparent\">\n            \n                <div class=\"lwn_flexchild lwn_flex3 \"><div style=\"height: 250px;\" class=\"lwn_img_heightbox\"><div class=\"lwn_cutclass \"><div class=\"lwn_copy_box\">\n            <div class=\"lwn_imgbox\">\n                <picture>\n                    <source srcset=\"https:\/\/fmd-insight.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Netzwerk-Chipdesign-Germany-Solarleuchten-Workshop-400x250.jpg 1x, https:\/\/fmd-insight.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Netzwerk-Chipdesign-Germany-Solarleuchten-Workshop-800x500.jpg 2x\"\/>\n                    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/fmd-insight.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Netzwerk-Chipdesign-Germany-Solarleuchten-Workshop-400x250.jpg\" alt=\"\" class=\"\">\n                <\/picture><\/div><\/div><\/div><div class=\"lwn_caption lwn_backdrop10 no_caption\"><div class=\"lwn_copy lwn_backdrop10\"><span>&copy;<\/span>LUH | Jakob Marten<\/div><\/div><\/div>\n                <\/div>\n                <div class=\"lwn_flexchild lwn_flex3 \"><div style=\"height: 250px;\" class=\"lwn_img_heightbox\"><div class=\"lwn_cutclass \"><div class=\"lwn_copy_box\">\n            <div class=\"lwn_imgbox\">\n                <picture>\n                    <source srcset=\"https:\/\/fmd-insight.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Netzwerk-Chipdesign-Germany-Solarleuchten-Workshop-3-400x250.jpg 1x, https:\/\/fmd-insight.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Netzwerk-Chipdesign-Germany-Solarleuchten-Workshop-3-800x500.jpg 2x\"\/>\n                    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/fmd-insight.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Netzwerk-Chipdesign-Germany-Solarleuchten-Workshop-3-400x250.jpg\" alt=\"\" class=\"\">\n                <\/picture><\/div><\/div><\/div><div class=\"lwn_caption lwn_backdrop10 no_caption\"><div class=\"lwn_copy lwn_backdrop10\"><span>&copy;<\/span>LUH | Jakob Marten<\/div><\/div><\/div>\n                <\/div>\n                <div class=\"lwn_flexchild lwn_flex3 \"><div style=\"height: 250px;\" class=\"lwn_img_heightbox\"><div class=\"lwn_cutclass \"><div class=\"lwn_copy_box\">\n            <div class=\"lwn_imgbox\">\n                <picture>\n                    <source srcset=\"https:\/\/fmd-insight.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Netzwerk-Chipdesign-Germany-Solarleuchten-Workshop-4-400x250.jpg 1x, https:\/\/fmd-insight.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Netzwerk-Chipdesign-Germany-Solarleuchten-Workshop-4-800x500.jpg 2x\"\/>\n                    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/fmd-insight.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Netzwerk-Chipdesign-Germany-Solarleuchten-Workshop-4-400x250.jpg\" alt=\"\" class=\"\">\n                <\/picture><\/div><\/div><\/div><div class=\"lwn_caption lwn_backdrop10 no_caption\"><div class=\"lwn_copy lwn_backdrop10\"><span>&copy;<\/span>LUH | Jakob Marten<\/div><\/div><\/div>\n                <\/div>\n            <\/div>\n            \n        <\/div>\n\n\n    <div id=\"block_2a6bfa16832f4c10be776d42b110f29c\" class=\"lwn_block lwn_block_interview lwn_thewidth lwn_center\" style=\"\" test><div class=\"lwn_question\"><p>Wie ist die Idee zu diesem Projekt entstanden?<\/p>\n<\/div><div class=\"lwn_answer\"><span class=\"lwn_answer_icon icon-quote\"><\/span><p>Die initiale Idee kam von dem Helene-Lange-Gymnasium in Hannover, das eine Partnerschule, die Msitu wa Tembo Secondary School, in Tansania hat. Vor dem Hintergrund, dass die tansanischen Sch\u00fcler:innen nach Sonnenuntergang oft kein Licht mehr haben, um zu lesen oder zu lernen, wollten sie gemeinsam mit dieser Partnerschule Solarleuchten bauen. Mit diesem Anliegen ist die Helene-Lange-Schule auf die LUH und damit auf das CDG-Netzwerk zugekommen und hat uns um Unterst\u00fctzung gebeten. Daraufhin haben wir uns mit der Schule zusammengesetzt und ein Konzept entwickelt, wie man Solarleuchten mit ausreichender Leuchtst\u00e4rke herstellen kann und das Ganze so gestaltet, dass die Sch\u00fcler:innen die Teile selbst zusammenl\u00f6ten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nachdem wir im August die Idee mit der Helene-Lange-Schule besprochen haben, fand dann im September der erste Workshop statt. Bei diesem haben wir den Sch\u00fcler:innen das L\u00f6ten beigebracht und gemeinsam erste Exemplare der Solarleuchten gefertigt. Dann ging es am 26. September \u2013 also kurz danach \u2013 f\u00fcr die Sch\u00fcler:innen mit vielen weiteren Baus\u00e4tzen f\u00fcr die Solarleuchten schon nach Tansania.<\/p>\n<\/div><div class=\"lwn_question\"><p>Bevor wir zu dem Workshop dort kommen: Welche technologischen Anforderungen gab es bei der Entwicklung der Solarleuchte und wie komplex war es f\u00fcr die Sch\u00fcler:innen, diese zusammenzubauen?<\/p>\n<\/div><div class=\"lwn_answer\"><span class=\"lwn_answer_icon icon-quote\"><\/span><p>Die Anforderungen an die Solarleuchte wurden ma\u00dfgeblich durch die Bed\u00fcrfnisse und die Einsatzsituation in Tansania bestimmt. Die Leuchten sollten vor allem durch Solarenergie betrieben werden, um den tansanischen Sch\u00fcler:innen vor Ort eine nachhaltige M\u00f6glichkeit zu bieten, auch abends zu lernen. Zudem war es wichtig, dass sie eine ausreichende Leuchtst\u00e4rke haben, um als Leselampen \u2013 auch von mehreren Sch\u00fcler:innen gleichzeitig \u2013 genutzt zu werden. Aus diesem Grund haben wir uns auch entschieden, High-Power-LEDs zu nutzen. Ein weiterer Wunsch war, dass die Leuchten dimmbar sind, um bei Bedarf ihre Betriebsdauer zu verl\u00e4ngern.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Was die technische Umsetzung angeht, so haben wir bewusst eine einfache und zug\u00e4ngliche Bauweise gew\u00e4hlt, um allen den erfolgreichen Bau einer Solarleuchte zu erm\u00f6glichen. Prim\u00e4r haben wir also Bauteile zur Durchsteckmontage genutzt. Die sind leichter zu handhaben als die SMD-Komponenten, die normalerweise in der Forschung und Industrie verwendet werden. Einen kleinen Knackpunkt bildeten da tats\u00e4chlich die SMD Hochleistungs-LEDs, denn die sind \u2013 gerade f\u00fcr Anf\u00e4nger:innen \u2013 nicht so gut von Hand zu l\u00f6ten. Nat\u00fcrlich haben wir die an unserem Institut vorhandene Ausstattung genutzt, um die Platinen vorzubest\u00fccken. Und bevor es an die eigentliche Platine ging, haben die Sch\u00fcler:innen daher einige L\u00f6t\u00fcbungen durchgef\u00fchrt, um ein Gef\u00fchl f\u00fcr das Arbeiten mit dem L\u00f6tkolben zu bekommen.<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n    <div id=\"block_14d5baea5da23a499eaa0b3a22a6d0b8\" class=\"lwn_block lwn_block_imgtext lwn_thewidth lwn_center\" style=\"\" test>\n        \n        <div class=\"lwn_flexparent\" >\n            <div class=\"lwn_flexchild lwn_block_imgtext_firstchild lwn_block_imgtext_media\"><div class=\"lwn_vcenter\"><div class=\"lwn_cutclass \"><div class=\"lwn_copy_box\">\n            <div class=\"lwn_imgbox\">\n                <picture>\n                    <source srcset=\"https:\/\/fmd-insight.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Netzwerk-Chipdesign-Germany-Solarleuchten-Workshop-2-aspect-ratio-2016-1229-1024x624.jpg 1x, https:\/\/fmd-insight.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Netzwerk-Chipdesign-Germany-Solarleuchten-Workshop-2-aspect-ratio-2016-1229.jpg 2x\"\/>\n                    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/fmd-insight.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Netzwerk-Chipdesign-Germany-Solarleuchten-Workshop-2-aspect-ratio-2016-1229-1024x624.jpg\" alt=\"\" class=\"\">\n                <\/picture><\/div><\/div><\/div><div class=\"lwn_caption lwn_backdrop10 no_caption\"><div class=\"lwn_copy lwn_backdrop10\"><span>&copy;<\/span>LUH | Jakob Marten<\/div><\/div>\n<\/div><\/div>\n            <div class=\"lwn_flexchild lwn_block_imgtext_secondchild lwn_block_imgtext_text\"><div class=\"lwn_halfwidth lwn_fullheight\"><div class=\"lwn_vcenter\"><p>Die Schaltung selbst wurde ebenfalls simpel gehalten, um den Sch\u00fcler:innen bei einem sp\u00e4teren zweiten Workshop eine verst\u00e4ndliche Einf\u00fchrung in die Elektronik hinter ihrer Solarleuchte zu erm\u00f6glichen. Der Lernprozess ergab sich dabei durch die schrittweise Erweiterung der Schaltung: Zun\u00e4chst haben wir uns auf das Solarpanel und den Akku konzentriert, dann auf die LED-Versorgung und schlie\u00dflich auf die verschiedenen zus\u00e4tzlichen Funktionen, wie z. B. eine Akku-F\u00fcllstandsanzeige. Die Sch\u00fcler:innen k\u00f6nnen so die einzelnen Teile der Schaltung besser nachvollziehen und verstehen, wie sie zusammen funktionieren. Gerade an diesem Punkt wird es m\u00f6glich, die Br\u00fccke zur Mikroelektronik zu schlagen: Die Erkenntnis, dass eine Handvoll diskreter Bauteile schon eine gewisse Komplexit\u00e4t erzeugt, f\u00fchrt anschaulich vor Augen, warum integrierte Schaltungen entwickelt wurden \u2013 um zahlreiche Funktionen in einem einzigen Bauteil zu vereinen und so leistungsf\u00e4hige, kompakte Systeme zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<\/div><\/div><\/div>\n        <\/div>\n    <\/div>\n\n\n\n    <div id=\"block_e6de588eb7754f5e73c201436af5eda9\" class=\"lwn_block lwn_block_interview lwn_thewidth lwn_center\" style=\"\" test><div class=\"lwn_question\"><p>Wie wurde das Wissen aus dem Workshop dann in Tansania weitergegeben, und welche Reaktionen gab es vor Ort?<\/p>\n<\/div><div class=\"lwn_answer\"><span class=\"lwn_answer_icon icon-quote\"><\/span><p>An der Msitu wa Tembo Secondary School wurden die Sch\u00fcler:innen der Helene-Lange-Schule selbst zu Lehrenden. Sie haben das im ersten Workshop erworbene Wissen direkt an ihre tansanischen Mitsch\u00fcler:innen weitergegeben und ihnen eigenst\u00e4ndig gezeigt, wie die Solarleuchten gel\u00f6tet und zusammengebaut werden und welche technologischen Komponenten sie beinhalten. Das hat unglaublich gut funktioniert. Ich denke, f\u00fcr alle war dieser Workshop ein voller Erfolg. Sowohl die Sch\u00fcler:innen aus Deutschland als auch die aus Tansania haben viel von dieser Kooperation mitgenommen. In Tansania wurden sogar schnell weiterf\u00fchrende Ideen entwickelt. Die Teilnehmenden wollten die Solarleuchten noch optimieren und untersuchten unter anderem, wie lange es dauert, die Leuchten zu laden und wie sich die Betriebsdauer je nach Leuchtst\u00e4rke ver\u00e4ndert. Das Feedback war durchweg positiv und die Sch\u00fcler:innen waren alle sehr motiviert. Toll war nat\u00fcrlich, dass von rund 100 gel\u00f6teten Solarleuchten fast alle auf Anhieb funktioniert haben.<\/p>\n<\/div><div class=\"lwn_question\"><p>Wie ging es nach diesem ersten Workshop weiter?<\/p>\n<\/div><div class=\"lwn_answer\"><span class=\"lwn_answer_icon icon-quote\"><\/span><p>Nach dem Workshop im September 2024 wurde das Projekt mit der Helene Lange Schule im Juni 2025 weitergef\u00fchrt. Im Rahmen eines Gegenbesuchs waren einige der tansanischen Sch\u00fcler:innen und Lehrkr\u00e4fte bei uns in Deutschland zu Gast. Gemeinsam mit den deutschen Teilnehmenden nahmen sie an einem ganzt\u00e4gigen Workshop bei uns an der LUH teil. Dieser widmete sich dem schon erw\u00e4hnten Entwurf des Schaltplans und der Platinen f\u00fcr die Solarleuchte. Neben der Arbeit an den Designs gab es nat\u00fcrlich auch eine F\u00fchrung durch unser Institut, bei dem unsere G\u00e4ste Einblicke in verschiedene Forschungsbereiche erhielten. Auch hier zeigte sich wieder gro\u00dfes Interesse.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Besonders gefreut haben uns die vielen Folgefragen und Praktikumsbewerbungen der deutschen Sch\u00fcler:innen im Anschluss an die beiden Workshops. Ich denke, das zeigt sehr gut, dass wir erfolgreich Interesse an dem Thema Mikroelektronik geweckt haben.<\/p>\n<\/div><div class=\"lwn_question\"><p>Mit dem zweiten Workshop ist das Projekt an der Helene-Lange-Schule erst einmal abgeschlossen. Aber sicher flie\u00dft das Konzept in weitere Zusammenarbeiten ein. Welche weiterf\u00fchrenden Projekte gibt es bereits?<\/p>\n<\/div><div class=\"lwn_answer\"><span class=\"lwn_answer_icon icon-quote\"><\/span><p>Zun\u00e4chst muss gesagt werden, dass nur das erste Projektjahr abgeschlossen ist. Die Helene-Lange-Schule wird auch in den kommenden Jahren regelm\u00e4\u00dfig nach Tansania reisen und das Projekt \u00bbSolarleuchte\u00ab weiterverfolgen. Daf\u00fcr wurde sogar ein eigener schulischer Verein gegr\u00fcndet, \u00fcber den eigenst\u00e4ndig Bauteile und Materialien beschafft werden. Und wir unterst\u00fctzen kr\u00e4ftig weiter, helfen bei der Optimierung der Schaltung und werden auch f\u00fcr die n\u00e4chsten Jahrg\u00e4nge die Workshops anbieten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Des Weiteren hat das Projekt gezeigt, wie viel Potenzial in solchen \u00fcbergreifenden Kooperationen steckt und welche Rolle ein Netzwerk wie Chipdesign Germany dabei spielen kann. Denn das Netzwerk soll genau solche Formate erm\u00f6glichen, begleiten und weitertragen. Es bietet die Plattform, um Expertise aus Hochschulen, Industrie und Forschung mit konkreten Bildungsprojekten und Nachwuchsf\u00f6rderung zu verbinden. Das funktioniert insbesondere dann gut, wenn der erste Impuls \u2013 wie in diesem Fall \u2013 von einer Schule kommt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mittlerweile sind weitere Schulen auf das Projekt aufmerksam geworden und mit einer Schule in Hildesheim ist schon der n\u00e4chste Solarleuchten-Workshop in Planung. Gerade durch die Verbindung mit dem Netzwerk Nieders\u00e4chsische Schulen MIT Afrika, das \u00fcber 60 Partnerschulen in Deutschland und Afrika verbindet, und in dem die beiden Schulen aus Hannover und Hildesheim aktiv sind, ergeben sich viele M\u00f6glichkeiten f\u00fcr weitere Kooperationen. Ich hoffe sehr, dass es sp\u00e4ter \u00e4hnliche Programme auch in anderen Schulen geben wird und dass sich diese Projektidee auch \u00fcber Niedersachsen hinaus weiter verbreitet. Denn genau das ist das Ziel: Dass nach und nach immer mehr junge Menschen von dem Thema Mikroelektronik begeistert werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Davon abgesehen bauen wir das Ganze nat\u00fcrlich auch aktiv aus. Wir entwickeln die Workshops didaktisch und technisch weiter. Wir denken z. B. \u00fcber Verbesserungen im Platinen-Design nach, konzipieren neue Lerneinheiten wie Bauteillehre, Grundlagen zu Solartechnologien oder zur Funktionsweise einfacher elektronischer integrierter Schaltungen.<\/p>\n<\/div><div class=\"lwn_question\"><p>Ein wichtiger Aspekt bei der Nachwuchsgewinnung in MINT-F\u00e4chern ist auch die Geschlechtervielfalt. Gerade in Bereichen wie Mikroelektronik sind M\u00e4dchen oft unterrepr\u00e4sentiert. Wie war das bei dem Solarleuchten-Projekt?<\/p>\n<\/div><div class=\"lwn_answer\"><span class=\"lwn_answer_icon icon-quote\"><\/span><p>Wir von der LUH bzw. dem CDG-Netzwerk hatten keinen aktiven Einfluss darauf, welche Sch\u00fcler:innen am Ende teilnehmen \u2013 das lag komplett bei der Schule. Allerdings waren tats\u00e4chlich knapp 50 % der Teilnehmenden M\u00e4dchen. Vielleicht lag diese gute Quote daran, dass der Ursprung des Projekts nicht in der gezielten Technikf\u00f6rderung lag. Nat\u00fcrlich ist Mikroelektronik geschlechterunabh\u00e4ngig spannend, aber gerade im Schulalter ist es nach wie vor h\u00e4ufig ein Thema, das eher Jungs anspricht. Von daher ist es gar nicht schlecht, wenn sich die Sch\u00fcler:innen dem Thema auch auf Umwegen n\u00e4hern \u2013 wie in diesem Fall zum Beispiel \u00fcber den sozialen Aspekt.<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n    <div id=\"block_137b191d284a682c2dd36610ebc1f13f\" class=\"lwn_block lwn_block_imgtext lwn_thewidth lwn_center\" style=\"\" test>\n        \n        <div class=\"lwn_flexparent\" >\n            <div class=\"lwn_flexchild lwn_block_imgtext_firstchild lwn_block_imgtext_text\"><div class=\"lwn_halfwidth lwn_right lwn_fullheight\"><div class=\"lwn_vcenter\"><p>Ich denke, gerade Projekte wie die Fertigung der Solarleuchte, bei denen es nicht nur um die reine Elektrotechnik oder Mikroelektronik in der Theorie geht, sondern um konkrete Anwendungen, k\u00f6nnen einen Unterschied machen, wenn es darum geht, Kinder und Jugendliche, und da wieder speziell M\u00e4dchen, zu begeistern. Die Sch\u00fcler:innen m\u00fcssen sehen, wozu sie diese Dinge brauchen. Das passt gut zu dem p\u00e4dagogischen Ansatz des Challenge-Based Learnings: Es gibt eine \u00fcbergeordnete Idee \u2013 etwa ein globales oder zumindest gesellschaftlich relevantes Problem \u2013 und daraus werden konkrete Fragen und Umsetzungen entwickelt. In unserem Fall war das eben der Bau einer Solarleuchte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Auch der Rollenwechsel \u00bbLernende werden zu Lehrenden\u00ab ist f\u00fcr die Sch\u00fcler:innen sicher sehr spannend. \u00dcbrigens sind auch wir Lehrenden zu Lernenden geworden, denn wir selbst haben nat\u00fcrlich auch viel aus den Workshops mitgenommen.<\/p>\n<\/div><\/div><\/div>\n            <div class=\"lwn_flexchild lwn_block_imgtext_secondchild lwn_block_imgtext_media\"><div class=\"lwn_vcenter\"><div class=\"lwn_cutclass \"><div class=\"lwn_copy_box\">\n            <div class=\"lwn_imgbox\">\n                <picture>\n                    <source srcset=\"https:\/\/fmd-insight.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Netzwerk-Chipdesign-Germany-Solarleuchten-Workshop-1-scaled-aspect-ratio-2560-1525-1024x610.jpg 1x, https:\/\/fmd-insight.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Netzwerk-Chipdesign-Germany-Solarleuchten-Workshop-1-scaled-aspect-ratio-2560-1525-2048x1220.jpg 2x\"\/>\n                    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/fmd-insight.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Netzwerk-Chipdesign-Germany-Solarleuchten-Workshop-1-scaled-aspect-ratio-2560-1525-1024x610.jpg\" alt=\"\" class=\"\">\n                <\/picture><\/div><\/div><\/div><div class=\"lwn_caption lwn_backdrop10 no_caption\"><div class=\"lwn_copy lwn_backdrop10\"><span>&copy;<\/span>LUH | Jakob Marten<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>\n        <\/div>\n    <\/div>\n\n\n\n    <div id=\"block_cf9edfd1d0dedfed23956e73d0973794\" class=\"lwn_block lwn_block_interview lwn_thewidth lwn_center\" style=\"\" test><div class=\"lwn_question\"><p>Sie haben bereits erw\u00e4hnt, dass das Feedback aus den Workshops in den Optimierungsprozess eingeflossen ist. Gibt es konkrete Beispiele daf\u00fcr, was Sie aus dem Workshop mitgenommen haben und vielleicht sogar schon w\u00e4hrend der Workshopzeit \u00e4ndern mussten?<\/p>\n<\/div><div class=\"lwn_answer\"><span class=\"lwn_answer_icon icon-quote\"><\/span><p>Ein gutes Beispiel ist der Umgang mit Materialien und Bauteilen vor Ort. Unsere erste Idee war, f\u00fcr die Lampengeh\u00e4use Glasflaschen zu verwenden. Aber schnell war klar: Glas ist in Tansania nicht so verbreitet wie bei uns und wir wollten nicht einfach Glasware nach Afrika bringen, das ist weder praktikabel noch sicher. Stattdessen haben wir Modelle entworfen, mit denen die vor Ort vorhandenen Plastikflaschen sicher und funktional weiterverwendet werden k\u00f6nnen. Die Idee war, die Flaschen zurechtzuschneiden und in 3D-gedruckte Halterungen einzusetzen, sodass sie als Leuchtk\u00f6rper dienen. So konnten wir eine technische L\u00f6sung mit einem weiteren Umweltgedanken verbinden, denn PET-Flaschen stellen vor Ort auch ein Problem dar, weil sie oft bzw. gar nicht recycelt werden.<\/p>\n<\/div><div class=\"lwn_question\"><p>Welche weiteren Initiativen plant das Netzwerk Chipdesign Germany, um junge Menschen f\u00fcr Mikroelektronik zu begeistern? Auf welcher Altersgruppe liegt hier generell der Fokus?<\/p>\n<\/div><div class=\"lwn_answer\"><span class=\"lwn_answer_icon icon-quote\"><\/span><p>Wir konzentrieren uns im Rahmen der AG Nachwuchs nicht nur auf Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler, sondern auch Studierende spielen bei uns nat\u00fcrlich eine wichtige Rolle. So haben wir im letzten Jahr bereits verschiedene Summer Schools an Universit\u00e4ten innerhalb des Netzwerks unterst\u00fctzt. Vor kurzem hatten wir unsere eigene, gro\u00dfe Summer School an der LUH, die aus dem CDG-Netzwerk heraus organisiert und in Zusammenarbeit mit vielen Universit\u00e4ten, Forschungseinrichtungen und auch Industriepartnern durchgef\u00fchrt wurde.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Parallel dazu arbeiten wir in der Hochschulallianz an einem digitalen Kompetenzatlas f\u00fcr die deutsche Hochschullandschaft. Dieser soll Interessierten aufzeigen, welche Mikroelektronikangebote es an den Universit\u00e4ten und Hochschulen im Land gibt. Uns geht es also nicht nur um einzelne Projekte, sondern um eine langfristige F\u00f6rderung von Nachwuchs auf verschiedenen Ebenen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ein wichtiger Punkt, den wir dabei im Blick haben, ist, wie wir Mikroelektronik schon den J\u00fcngsten n\u00e4herbringen k\u00f6nnen \u2013 idealerweise im Grundschulalter. Wir sind fest davon \u00fcberzeugt, dass es wichtig ist, fr\u00fchzeitig Interesse zu wecken. Daher sind wir deutschlandweit aktiv und vernetzt. So nehmen wir z. B. auch am T\u00fcr\u00f6ffner Tag der \u00bbSendung mit der Maus\u00ab teil.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Generell ist es uns auch ein Anliegen, R\u00e4ume f\u00fcr Interessierte zu schaffen, in denen sie Gleichgesinnte treffen und sich vorurteilsfrei austauschen k\u00f6nnen. Es geht um Sichtbarkeit. Darum zu zeigen, dass Technik ein gro\u00dfartiges Berufsfeld ist, das nicht an Geschlechtergrenzen scheitern sollte. Wir wollen zeigen, dass Technik f\u00fcr alle da ist. Nicht f\u00fcr jeden \u2013 aber f\u00fcr alle. Und dass es innerhalb der Mikroelektronik eine riesige Bandbreite an M\u00f6glichkeiten gibt.<\/p>\n<\/div><div class=\"lwn_question\"><p>Wie k\u00f6nnen andere mit dem CDG kooperieren?<\/p>\n<\/div><div class=\"lwn_answer\"><span class=\"lwn_answer_icon icon-quote\"><\/span><p>Wenn es allgemeine Anfragen gibt, dann ist unsere Website der beste erste Anlaufpunkt. Dort sind alle unsere Kontaktdaten zu finden. Wer sich speziell an die AG Nachwuchs wenden m\u00f6chte, findet auch dazu Informationen und eine eigene E-Mail-Adresse. Wir unterst\u00fctzen gern, egal worum es konkret geht. Ob wir nun jungen Menschen den Weg in die Mikroelektronik zeigen sollen oder diejenigen unterst\u00fctzen, die sich selbst f\u00fcr Nachwuchsf\u00f6rderung einsetzen. Wir unterst\u00fctzen bei Veranstaltungen, mit \u00d6ffentlichkeitsarbeit, durch fachliches Know-how, mit Materialien oder eben beim Konzept von Workshops. Nicht zu vergessen: Wir vernetzen!<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n        <div id=\"block_e7f66973098f8b6a32178c1a90f556ac\" class=\"lwn_block lwn_block_fullmedia lwn_thewidth_smaller lwn_center\" style=\"\" test><div class=\"lwn_cutclass \"><div class=\"lwn_copy_box\">\n            <div class=\"lwn_imgbox\">\n                <picture>\n                    <source srcset=\"https:\/\/fmd-insight.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Nils-Stanislawski-solarleuchten-cdg-interview-2048x1365.jpg\"\/>\n                    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/fmd-insight.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Nils-Stanislawski-solarleuchten-cdg-interview-2048x1365.jpg\" alt=\"\" class=\"\">\n                <\/picture><\/div><\/div><\/div><div class=\"lwn_caption lwn_backdrop10 \">Nils Stanislawski von der LUH<div class=\"lwn_copy lwn_backdrop10\"><span>&copy;<\/span>LUH<\/div><\/div>\n        <\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie k\u00f6nnen Sch\u00fcler:innen aus Deutschland mit selbst gel\u00f6teten Solarleuchten den Schulalltag in Tansania ver\u00e4ndern und nebenbei die Welt der Mikroelektronik entdecken? Der Solarleuchten-Workshop des CDG zeigt, wie praxisnahe Bildung, soziale Verantwortung und technische Innovation Hand in Hand gehen.<\/p>\n","protected":false},"author":138,"featured_media":31643,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":true,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[9],"tags":[],"class_list":["post-31620","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-interviews"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/fmd-insight.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/31620","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/fmd-insight.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/fmd-insight.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/fmd-insight.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/138"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/fmd-insight.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=31620"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/fmd-insight.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/31620\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":32972,"href":"https:\/\/fmd-insight.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/31620\/revisions\/32972"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/fmd-insight.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/31643"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/fmd-insight.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=31620"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/fmd-insight.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=31620"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/fmd-insight.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=31620"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}