{"id":31753,"date":"2025-10-07T13:56:03","date_gmt":"2025-10-07T11:56:03","guid":{"rendered":"https:\/\/fmd-insight.de\/?p=31753"},"modified":"2026-02-11T10:31:07","modified_gmt":"2026-02-11T09:31:07","slug":"chip-happens-podcast-staffel-2-folge-4-i-gefahren-fuer-unsere-meere","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/fmd-insight.de\/de\/news\/360-mikroelektronik\/chip-happens-podcast\/chip-happens-podcast-staffel-2-folge-4-i-gefahren-fuer-unsere-meere\/","title":{"rendered":"<strong>#Chip Happens-Podcast: Staffel 2, Folge 4<\/strong> I Gefahren f\u00fcr unsere Meere"},"content":{"rendered":"\n<p>Gro\u00dfe Probleme brauchen h\u00e4ufig ziemlich kleine Helfer. Der Podcast&nbsp;\u00bbChip Happens \u2013 Kleine Dinge, die alles ver\u00e4ndern\u00ab von&nbsp;Chipdesign Germany&nbsp;zeigt, wie Mikroelektronik und Chipdesign dabei helfen k\u00f6nnen, die dr\u00e4ngenden Fragen unserer Zeit anzugehen \u2013 jederzeit nachvollziehbar und alltagsnah. Das Format richtet sich an alle, die verstehen wollen, wie Technik im Hintergrund wirkt und dennoch zentrale Weichen stellt. Kluge K\u00f6pfe aus der Branche sprechen hierf\u00fcr mit Moderator&nbsp;Sven Oswald&nbsp;\u00fcber ihre faszinierenden Geschichten, geben \u00fcberraschende Einblicke und zeigen hautnah die vielen M\u00f6glichkeiten, die unser Fachbereich bietet.Wasser ist Leben. Und Mikroelektronik hilft uns, es zu finden, zu reinigen, zu \u00fcberwachen und zu bewahren. In Staffel 2 von \u00bbChip Happens\u00ab, dem Podcast von Chipdesign Germany, dreht sich alles um das Element Wasser \u2013 von der Tiefsee bis ins Weltall.<\/p>\n\n\n\n    <div id=\"block_2ff976ab2817db063c53d06b0a587a72\" class=\"lwn_block lwn_block_imgtext lwn_thewidth lwn_center\" style=\"\" test>\n        \n        <div class=\"lwn_flexparent\" >\n            <div class=\"lwn_flexchild lwn_block_imgtext_firstchild lwn_block_imgtext_media\"><div class=\"lwn_vcenter\"><div class=\"lwn_cutclass \"><div class=\"lwn_copy_box\">\n            <div class=\"lwn_imgbox\">\n                <picture>\n                    <source srcset=\"https:\/\/fmd-insight.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/S2_Folge4-1024x1024.png 1x, https:\/\/fmd-insight.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/S2_Folge4-2048x2048.png 2x\"\/>\n                    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/fmd-insight.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/S2_Folge4-1024x1024.png\" alt=\"\" class=\"\">\n                <\/picture><\/div><\/div><\/div>\n<\/div><\/div>\n            <div class=\"lwn_flexchild lwn_block_imgtext_secondchild lwn_block_imgtext_text\"><div class=\"lwn_halfwidth lwn_fullheight\"><div class=\"lwn_vcenter\"><h2>Staffel 2, Folge 4 I Gefahren f\u00fcr unsere Meere &#8211; von Schattenflotten und illegalem Fischfang<\/h2><p>In dieser Folge von <strong>\u00bbChip Happens<\/strong><strong>\u00ab<\/strong> beleuchtet Sven Oswald die Gefahren f\u00fcr unsere Meere: Schattenflotten, illegaler Fischfang und die Risiken durch schlecht gewartete \u00d6ltanker.<\/p>\n<p>Dr. Sebastian Bruns vom <a href=\"https:\/\/www.ispk.uni-kiel.de\/de\">Institut f\u00fcr Sicherheitspolitik an der Universit\u00e4t Kiel (ISPK)<\/a> erkl\u00e4rt, wie Schiffe unter Billigflaggen fahren, ihre AIS (Automatic Identification System)-Kennung f\u00e4lschen oder abschalten und so Sanktionen umgehen. Er spricht \u00fcber die Herausforderungen in stark befahrenen Gebieten wie der Ostsee, das Konzept der Maritime Domain Awareness und die Schwierigkeit, zwischen Seenotf\u00e4llen und kriminellen Handlungen zu unterscheiden.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem geht es um Ma\u00dfnahmen gegen Schattenflotten \u2013 von beschlagnahmten Tankern bis zu internationalen Kontrollen. Zum Abschluss zeigt Konstantin Klemmer, KI-Forscher bei <a href=\"https:\/\/www.climatechange.ai\/\">Climate Change AI<\/a>, wie Satellitendaten, optische Bilder und Radar genutzt werden, um illegale Aktivit\u00e4ten auf See sichtbar zu machen.<\/p>\n<p>Erfahren Sie, warum Schattenflotten eine wachsende Bedrohung darstellen \u2013 und wie KI und Satelliten zur Sicherheit unserer Meere beitragen k\u00f6nnen.<\/p>\n<\/div><\/div><\/div>\n        <\/div>\n    <\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Worum geht es in der Folge?<\/h2>\n\n\n\n        <div id=\"block_116abc620a62fb4b43a98172519a3560\" class=\"lwn_block lwn_block_table lwn_thewidth lwn_center\" style=\"\" test>\n            <div class=\"lwn_tablebox\">\n                \n        <div class=\"\">\n            <table class=\"lwn_table \">\n                <tr>\n                    <th colspan=\"2\" class=\"lwn_table_head\"><h3>Dr. Sebastian Bruns zur russischen Schattenflotte und Sicherheit in der Ostsee:<\/h3><span class=\"lwn_table_icon \"><\/span><\/th>\n                <\/tr>\n    \n                    <tr>\n                        <td>\n                            <p><strong>Situation:<\/strong><\/p>\n\n                        <\/td>\n                        <td>\n                            <p>Sogenannte <strong>Schattenflotten<\/strong> existieren bereits seit Jahren in verschiedenen Regionen der Welt. In der Ostsee hat ihre Aktivit\u00e4t jedoch besonders in den vergangenen zwei bis drei Jahren deutlich zugenommen. Der Begriff <strong>bezeichnet Schiffe, die sich in rechtlichen Grauzonen bewegen<\/strong>; h\u00e4ufig mit unklaren Eigentumsverh\u00e4ltnissen, mangelhafter Wartung und zweifelhaftem technischem Zustand. Diese Schiffe versto\u00dfen teilweise gegen internationale Regeln der Seefahrt. Dabei handelt es sich nicht um eine fest strukturierte Flotte, sondern um zahlreiche unabh\u00e4ngig operierende Schiffe, die flexibel ihre Routen und Identit\u00e4ten wechseln.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ein zentraler Punkt betrifft das <strong>automatische Identifikationssystem (AIS)<\/strong>. Dieses ist f\u00fcr gro\u00dfe und kommerzielle Schiffe verpflichtend, um Position, Kurs und Geschwindigkeit transparent zu \u00fcbermitteln. Die Schattenflotte umgeht diese Vorschrift teilweise gezielt: Diese Schiffe schalten ihr AIS zeitweise ab oder senden falsche Kennungen. Dadurch wird ihre Identit\u00e4t verschleiert, die Nachverfolgung erschwert und ein Sicherheitsrisiko im maritimen Verkehr erh\u00f6ht.<\/p>\n\n                        <\/td>\n                    <\/tr>\n                    <tr>\n                        <td>\n                            <p><strong>Problemstellung:<\/strong><\/p>\n\n                        <\/td>\n                        <td>\n                            <p>Die Schattenflotte wird in gro\u00dfem Umfang genutzt, um <strong>bestehende Embargos gegen Russland zu umgehen<\/strong>, insbesondere beim Transport von \u00d6l.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In stark befahrenen Gew\u00e4ssern wie der Ostsee sind diese Schiffe aufgrund der Menge an aktiven Booten <strong>schwer zu identifizieren<\/strong>. In Meerengen oder bei H\u00e4fen fallen die Schiffe jedoch st\u00e4rker auf, da dort engmaschiger \u00fcberwacht wird.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das <strong>Risiko durch Schiffe der Schattenflotten<\/strong> ist erheblich: Sie sind oft technisch in schlechtem Zustand, was das Risiko unerkannter Havarien oder Umweltkatastrophen erh\u00f6ht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Hinzu kommt eine <strong>sicherheitspolitische Dimension<\/strong>. Einige Schiffe der Schattenflotte werden nicht nur zum \u00d6ltransport, sondern auch f\u00fcr Spionageaktivit\u00e4ten genutzt; etwa, indem sie gezielt Unterwasserinfrastruktur wie Pipelines oder Datenkabel auskundschaften.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die<strong> \u00dcberwachung des Schiffsverkehrs<\/strong> in der Ostsee ist eine komplexe Aufgabe. Die deutsche Marine verf\u00fcgt derzeit bspw. \u00fcber rund 45 Kriegsschiffe, von denen nur etwa ein Drittel gleichzeitig im Einsatz ist. Eine l\u00fcckenlose Kontrolle des gesamten Seegebiets ist daher kaum m\u00f6glich.<\/p>\n\n                        <\/td>\n                    <\/tr>\n                    <tr>\n                        <td>\n                            <p><strong>L\u00f6sungsans\u00e4tze\/Innovationspotenziale:<\/strong><\/p>\n\n                        <\/td>\n                        <td>\n                            <p>Zur Erh\u00f6hung der sogenannten <strong>\u00bbmaritime domain awareness\u00ab<\/strong> \u2013 also der umfassenden maritimen Lageerkennung \u2013 werden Radarsysteme, Satellitendaten und AIS-Tracking kombiniert. Auff\u00e4llige Bewegungsmuster, ungew\u00f6hnliche Kurs\u00e4nderungen oder Kommunikationsausf\u00e4lle k\u00f6nnen auf Aktivit\u00e4ten der Schattenflotte hinweisen. Dennoch bleibt die Auswertung dieser Datenmenge aufwendig und erfordert erhebliche Ressourcen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die bestehenden <strong>Sanktionspakete der EU und ihrer Partner<\/strong> zeigen bereits Wirkung: Rund 450 Schiffe der Schattenflotte stehen mittlerweile auf Sanktionslisten und d\u00fcrfen weder sanktioniertes \u00d6l noch andere G\u00fcter transportieren, die Russlands Kriegskasse st\u00e4rken k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Allerdings bleibt die <strong>juristische Aufarbeitung komplex<\/strong>. Besitzstrukturen dieser Schiffe sind oft verschleiert, Firmen sitzen in Drittstaaten, und Eigentumsverh\u00e4ltnisse werden verschleiert. Dadurch wird die Durchsetzung von Sanktionen und das Festsetzen solcher Schiffe immer wieder zur Herausforderung.<\/p>\n\n                        <\/td>\n                    <\/tr>\n                    <tr>\n                        <td>\n                            <p><strong>Weiterer Forschungs-\/Entwicklungsbedarf \/ Aktuelle Projekte:<\/strong><\/p>\n\n                        <\/td>\n                        <td>\n                            <p>Unter den derzeitigen rechtlichen Rahmenbedingungen bleibt vieles Symptombek\u00e4mpfung. Langfristig k\u00f6nnen nur <strong>klarere internationale Regeln, verbesserte technische \u00dcberwachungssysteme und eine enge Zusammenarbeit<\/strong> zwischen den europ\u00e4ischen K\u00fcstenstaaten wirksam Abhilfe schaffen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die zunehmende Aktivit\u00e4t der Schattenflotte zeigt, wie stark wirtschaftliche Interessen und geopolitische Konflikte auf den maritimen Raum \u00fcbergreifen. Eine verbesserte maritime Lageerkennung ist daher nicht nur eine Frage des Handels, sondern der Sicherheit in Europa.<\/p>\n\n                        <\/td>\n                    <\/tr>\n            <\/table>\n        <\/div>\n    \n            <\/div>\n        <\/div>\n\n\n        <div id=\"block_c51dc2ab64bf93b2781bb1fdfdc54173\" class=\"lwn_block lwn_block_table lwn_thewidth lwn_center\" style=\"\" test>\n            <div class=\"lwn_tablebox\">\n                \n        <div class=\"\">\n            <table class=\"lwn_table \">\n                <tr>\n                    <th colspan=\"2\" class=\"lwn_table_head\"><h3>Konstantin Klemmer von Climate Change AI:<\/h3><span class=\"lwn_table_icon \"><\/span><\/th>\n                <\/tr>\n    \n                    <tr>\n                        <td>\n                            <p><strong>Situation:<\/strong><\/p>\n\n                        <\/td>\n                        <td>\n                            <p>Dank frei verf\u00fcgbarer <strong>Satellitendaten<\/strong> \u2013 etwa der Sentinel-Satelliten der Europ\u00e4ischen Weltraumorganisation (ESA) \u2013 k\u00f6nnen Startups und Forschungseinrichtungen heute wesentlich einfacher datengetriebene Analysen durchf\u00fchren. Diese Systeme liefern <strong>optische Aufnahmen bei Tageslicht<\/strong> oder auch <strong>Radaraufnahmen bei Nacht<\/strong> oder Bew\u00f6lkung, wodurch eine nahezu kontinuierliche Beobachtung der Erdoberfl\u00e4che m\u00f6glich wird.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die von Datenexperten wie Konstantin Klemmer genutzten (Sentinel-)Daten besitzen eine <strong>Aufl\u00f6sung von rund zehn Metern pro Pixel<\/strong> und liefern w\u00f6chentlich ein Bild jedes Punktes der Erde. Einzelne Fahrzeuge sind damit nicht sichtbar \u2013 gr\u00f6\u00dfere Objekte wie Schiffe hingegen schon. So er\u00f6ffnen sich <strong>neue M\u00f6glichkeiten<\/strong>, Schiffsbewegungen und maritime Aktivit\u00e4ten gro\u00dffl\u00e4chig zu analysieren.<\/p>\n\n                        <\/td>\n                    <\/tr>\n                    <tr>\n                        <td>\n                            <p><strong>Problemstellung:<\/strong><\/p>\n\n                        <\/td>\n                        <td>\n                            <p>Die zentrale Herausforderung liegt in der <strong>Echtzeit-Auswertung der riesigen Datenmengen<\/strong>, die durch die stetig wachsende Zahl moderner Satelliten und neuer Modelle entstehen. Mit jeder neuen Satellitengeneration steigt sowohl die Aufl\u00f6sung als auch die Aufnahmerate und damit auch das Datenvolumen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Diese F\u00fclle an Informationen manuell auszuwerten ist kaum m\u00f6glich. Gesucht werden daher automatisierte Verfahren, die relevante Muster zuverl\u00e4ssig erkennen und interpretieren k\u00f6nnen; beispielsweise auff\u00e4llige Schiffsbewegungen oder Ver\u00e4nderungen an K\u00fcsten und H\u00e4fen.<\/p>\n\n                        <\/td>\n                    <\/tr>\n                    <tr>\n                        <td>\n                            <p><strong>L\u00f6sungsans\u00e4tze\/Innovationspotenziale:<\/strong><\/p>\n\n                        <\/td>\n                        <td>\n                            <p>Hier kommen K\u00fcnstliche Intelligenz (KI) und neuronaler Netze ins Spiel, die auf Bilddaten trainiert werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Zu Beginn markieren Analyst:innen eine begrenzte Anzahl an Schiffen manuell. <strong>Das neuronale Netz lernt<\/strong> daraus, \u00e4hnliche Strukturen selbstst\u00e4ndig zu erkennen. Anschlie\u00dfend kann es bestimmte Schiffe \u00fcber l\u00e4ngere Zeitr\u00e4ume hinweg identifizieren und ihre Bewegungen nachverfolgen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Auf diese Weise entstehen <strong>globale Bewegungskarten des Schiffsverkehrs<\/strong>; zum Beispiel auch von Schiffen, die ihr Identifikationssystem (AIS) abgeschaltet haben. Dar\u00fcber hinaus l\u00e4sst sich erkennen, in welchen Meeresregionen sich innerhalb bestimmter Zeitr\u00e4ume ungew\u00f6hnlich viele Bewegungen oder Aktivit\u00e4tsmuster h\u00e4ufen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Diese Methode erm\u00f6glicht eine <strong>v\u00f6llig neue Form der maritimen Transparenz<\/strong> mit erheblichem Potenzial f\u00fcr Sicherheits-, Umwelt- und Wirtschaftsanalysen.<\/p>\n\n                        <\/td>\n                    <\/tr>\n                    <tr>\n                        <td>\n                            <p><strong>Weiterer Forschungs-\/Entwicklungsbedarf \/ Aktuelle Projekte:<\/strong><\/p>\n\n                        <\/td>\n                        <td>\n                            <p>Vor allem gro\u00dfe Containerschiffe lassen sich (z.B. aufgrund der typischen Anordnung ihrer Container) \u00fcber weite Strecken hinweg bereits gut identifizieren. Auch Fischereifahrzeuge weisen oft charakteristische visuelle Merkmale auf, die von KI-Systemen bislang jedoch schwerer erkannt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mit der weiteren <strong>Verbesserung der Satellitenaufl\u00f6sung und leistungsf\u00e4higeren Modellen<\/strong> k\u00f6nnten k\u00fcnftig noch mehr visuelle Marker \u2013 etwa Flaggen, Aufbauten oder Schiffstypen \u2013 automatisch erkannt werden. Das w\u00e4re beispielsweise beim Kampf gegen illegalen Fischfang ein bedeutender Fortschritt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ein weiteres Potenzial liegt in der unterschiedlichen <strong>Datendichte<\/strong>: In St\u00e4dten liefern Satelliten extrem detaillierte Aufnahmen, \u00fcber den Ozeanen dagegen deutlich weniger. KI-gest\u00fctzte Systeme k\u00f6nnen hier immer gezielter und v.a. effizienter Anomalien identifizieren und so aus sp\u00e4rlichen Daten automatisiert wertvolle Informationen gewinnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Zuk\u00fcnftig wird es wahrscheinlich m\u00f6glich sein, unsere <strong>Erde nahezu in Echtzeit zu analysieren<\/strong> \u2013 vom globalen Schiffsverkehr \u00fcber den Ausbau von Offshore-Windparks bis hin zu wirtschaftlichen und \u00f6kologischen Entwicklungen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Langfristig kann KI so dazu beitragen, ein <strong>ganzheitlicheres Verst\u00e4ndnis unserer Welt<\/strong> zu gewinnen, indem sie Satellitendaten mit anderen Messquellen (etwa Klimadaten) kombiniert. Damit wird sie zu einem zentralen Werkzeug, um die Auswirkungen menschlicher Aktivit\u00e4ten auf Umwelt, Wirtschaft und Klima besser zu verstehen.<\/p>\n\n                        <\/td>\n                    <\/tr>\n            <\/table>\n        <\/div>\n    \n            <\/div>\n        <\/div>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Zur vierten Folge der zweiten Staffel &#8211; Gefahren f\u00fcr unsere Meere (Spotify):<br><\/h2>\n\n\n\n<iframe data-testid=\"embed-iframe\" style=\"border-radius:12px\" src=\"https:\/\/open.spotify.com\/embed\/episode\/5MKIZlH37bBVgC38KibdAx?utm_source=generator\" width=\"100%\" height=\"352\" frameBorder=\"0\" allowfullscreen=\"\" allow=\"autoplay; clipboard-write; encrypted-media; fullscreen; picture-in-picture\" loading=\"lazy\"><\/iframe>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><br><strong>In der n\u00e4chsten Woche<\/strong> befassen wir uns u. a. damit, wie Mikroelektronik dabei hilft, Fische in Aquaponik in einem geschlossenen Kreislauf an Land zu z\u00fcchten. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In dieser Folge betrachten wir die Gefahren f\u00fcr unsere Meere: Schattenflotten, illegaler Fischfang und die Risiken durch schlecht gewartete \u00d6ltanker.<\/p>\n","protected":false},"author":26,"featured_media":31777,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[132],"tags":[],"class_list":["post-31753","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-chip-happens-podcast"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/fmd-insight.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/31753","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/fmd-insight.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/fmd-insight.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/fmd-insight.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/26"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/fmd-insight.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=31753"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/fmd-insight.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/31753\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":33200,"href":"https:\/\/fmd-insight.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/31753\/revisions\/33200"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/fmd-insight.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/31777"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/fmd-insight.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=31753"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/fmd-insight.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=31753"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/fmd-insight.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=31753"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}