{"id":34686,"date":"2026-08-06T09:27:31","date_gmt":"2026-08-06T07:27:31","guid":{"rendered":"https:\/\/fmd-insight.de\/?p=34686"},"modified":"2026-08-19T11:16:55","modified_gmt":"2026-08-19T09:16:55","slug":"chip-happens-podcast-staffel-4-folge-8-sensoren-am-koerper-ernaehrung-im-blick","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/fmd-insight.de\/de\/news\/360-mikroelektronik\/chip-happens-podcast\/chip-happens-podcast-staffel-4-folge-8-sensoren-am-koerper-ernaehrung-im-blick\/","title":{"rendered":"<strong>#Chip Happens-Podcast: Staffel 4, Folge 8<\/strong> | Sensoren am K\u00f6rper: Ern\u00e4hrung im Blick"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Podcast \u00bbChip Happens \u2013 Kleine Dinge, die alles ver\u00e4ndern\u00ab von Chipdesign Germany beleuchtet die Bedeutung von Mikroelektronik, Sensorik, Funktechnologien und k\u00fcnstlicher Intelligenz f\u00fcr die Bew\u00e4ltigung gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und technologischer Herausforderungen. In der vierten Staffel mit dem Titel \u00bbFarm to Fork\u00ab steht die gesamte Wertsch\u00f6pfungskette der Ern\u00e4hrung im Fokus. Die Staffel untersucht, wie technologische Innovationen von der landwirtschaftlichen Erzeugung \u00fcber die Verarbeitung bis zum Endverbrauch dazu beitragen k\u00f6nnen, die Lebensmittelproduktion und -versorgung langfristig zu sichern.<\/p>\n\n\n\n    <div id=\"block_10a21aa0ba96e05e8a85da0db39e9b54\" class=\"lwn_block lwn_block_imgtext lwn_thewidth lwn_center\" style=\"\" test>\n        \n        <div class=\"lwn_flexparent\" >\n            <div class=\"lwn_flexchild lwn_block_imgtext_firstchild lwn_block_imgtext_media\"><div class=\"lwn_vcenter\"><div class=\"lwn_cutclass \"><div class=\"lwn_copy_box\">\n            <div class=\"lwn_imgbox\">\n                <picture>\n                    <source srcset=\"https:\/\/fmd-insight.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/chip-happens-podcast-staffel4-folge8-1024x1024.png 1x, https:\/\/fmd-insight.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/chip-happens-podcast-staffel4-folge8-2048x2048.png 2x\"\/>\n                    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/fmd-insight.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/chip-happens-podcast-staffel4-folge8-1024x1024.png\" alt=\"\" class=\"\">\n                <\/picture><\/div><\/div><\/div><div class=\"lwn_caption lwn_backdrop10 no_caption\"><div class=\"lwn_copy lwn_backdrop10\"><span>&copy;<\/span>Fraunhofer Mikroelektronik<\/div><\/div>\n<\/div><\/div>\n            <div class=\"lwn_flexchild lwn_block_imgtext_secondchild lwn_block_imgtext_text\"><div class=\"lwn_halfwidth lwn_fullheight\"><div class=\"lwn_vcenter\"><h2>Staffel 4, Folge 8 | Sensoren am K\u00f6rper: Ern\u00e4hrung im Blick<\/h2><p>&nbsp;<\/p>\n<p>Diese Folge besch\u00e4ftigt sich mit der Gegenwart und Zukunft des Ern\u00e4hrungstrackings. Obwohl es zahlreiche Wege gibt, sich mit seiner Ern\u00e4hrung auseinanderzusetzen, ist es bis heute kaum m\u00f6glich, die tats\u00e4chliche Nahrungsaufnahme wirklich pr\u00e4zise zu erfassen. Wie lassen sich Daten zu Makro- und Mikron\u00e4hrstoffen also k\u00fcnftig zuverl\u00e4ssiger sammeln? Dr. Maren Podszun, Ern\u00e4hrungswissenschaftlerin im Fachgebiet Biofunktionalit\u00e4t der Lebensmittel an der Universit\u00e4t Hohenheim, erl\u00e4utert im Gespr\u00e4ch mit dem Wissenschaftsjournalisten und Podcaster Sven Oswald, wie das Tracking der Zukunft aussehen kann und welche Rolle Mikroelektronik dabei einnimmt. Dabei gilt allerdings: Nicht jede Mahlzeit muss zur Datenspur werden. Ern\u00e4hrungstracking kann bei konkreten gesundheitlichen oder wissenschaftlichen Fragestellungen wertvolle Informationen liefern, ist aber weder f\u00fcr alle Menschen notwendig noch ein Ma\u00dfstab f\u00fcr eine \u00bbrichtige\u00ab Ern\u00e4hrung.<\/p>\n<\/div><\/div><\/div>\n        <\/div>\n    <\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Worum geht es in der Folge?<\/h2>\n\n\n\n        <div id=\"block_cd95778fe7aef02ea3cc31d6dcf32cd8\" class=\"lwn_block lwn_block_table lwn_thewidth lwn_center\" style=\"\" test>\n            <div class=\"lwn_tablebox\">\n                \n        <div class=\"\">\n            <table class=\"lwn_table \">\n                <tr>\n                    <th colspan=\"2\" class=\"lwn_table_head\"><h3>Dr. Maren Podszun \u00fcber Wechselwirkung zwischen Sensorik und menschlichem Essverhalten<\/h3><span class=\"lwn_table_icon \"><\/span><\/th>\n                <\/tr>\n    \n                    <tr>\n                        <td>\n                            <p><strong>Situation:<\/strong><\/p>\n\n                        <\/td>\n                        <td>\n                            <p>Die direkte Messung von Daten aus dem K\u00f6rper ist bislang nur eingeschr\u00e4nkt m\u00f6glich. Bildet der Blutglukose-Monitor noch eine Ausnahme, k\u00f6nnen Wearables wie Fitnesstracker schon nur indirekte Daten sammeln. Um die eigene Ern\u00e4hrung zu erfassen, ist deshalb das Tracking per App derzeit die praktikabelste L\u00f6sung. Dank eingebauter KI k\u00f6nnen so genauere Daten zu Makro- und Mikron\u00e4hrstoffen erfasst werden. Auch Chatbots k\u00f6nnen helfen, sich gesund zu ern\u00e4hren.<\/p>\n\n                        <\/td>\n                    <\/tr>\n                    <tr>\n                        <td>\n                            <p><strong>Problemstellung:<\/strong><\/p>\n\n                        <\/td>\n                        <td>\n                            <p>Digitale Anwendungen k\u00f6nnen ungenau sein. Den Chatbots fehlen oft Daten, um besondere Ern\u00e4hrungsweisen wie bei einer Schwangerschaft wirklich gut tracken zu k\u00f6nnen. Je spezifischer die Ern\u00e4hrungsweise wird, desto weniger k\u00f6nnen Chatbots benennen, ob das Gegessene gesund ist oder nicht. Besonders auf Mikron\u00e4hrstoffe wie Vitamine achten Chatbots nur wenig. Tracken wird auch dann zum Problem, wenn nicht Erwachsene diejenigen sind, die ihre N\u00e4hrstoffe \u00fcberpr\u00fcfen wollen, sondern wenn auf die N\u00e4hrstoffversorgung von Babys und Kleinkindern geschaut werden soll.<\/p>\n\n                        <\/td>\n                    <\/tr>\n                    <tr>\n                        <td>\n                            <p><strong>L\u00f6sungsans\u00e4tze \/ Innovationspotenziale:<\/strong><\/p>\n\n                        <\/td>\n                        <td>\n                            <p>Aktuell ist die Forschung bem\u00fcht, frei verf\u00fcgbare Chatbots mit Daten zu gesunder Ern\u00e4hrung zu \u00fcberpr\u00fcfen, zu trainieren und Prompts zu untersuchen. Ein weiterer, deutlich genauerer Weg zur \u00dcberpr\u00fcfung der N\u00e4hrstoffversorgung sind allerdings Bluttests. Da bei Babys Blut jedoch nicht gut abgenommen werden kann, wird hier ein anderes Biofluid ben\u00f6tigt, n\u00e4mlich Urin. So k\u00f6nnen Biomarker gemessen werden, was allerdings sehr aufwendig ist. Daher wird mithilfe von Mikroelektronik an einem Tool gearbeitet, um den Urin aus Windeln zu extrahieren und dann zu untersuchen, ob die Ern\u00e4hrungsweise des Babys gesund ist.<\/p>\n\n                        <\/td>\n                    <\/tr>\n                    <tr>\n                        <td>\n                            <p><strong>Weiterer Forschungs-\/Entwicklungsbedarf:<\/strong><\/p>\n\n                        <\/td>\n                        <td>\n                            <p>Es w\u00e4re sinnvoll, Windeln zu entwickeln, die den Urin und die N\u00e4hrstoffversorgung tracken k\u00f6nnen. Diese w\u00fcrden \u00e4hnlich funktionieren wie ein Coronatest. Langfristig k\u00f6nnte dabei mit mikroelektronischen Sensoren gearbeitet werden, die im Urin klar auftrennen k\u00f6nnen, welche Substanzen enthalten sind und welche von Relevanz sind, um die N\u00e4hstoffversorgung zu bestimmen.<\/p>\n\n                        <\/td>\n                    <\/tr>\n            <\/table>\n        <\/div>\n    \n            <\/div>\n        <\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Wechselwirkung zwischen Sensorik und menschlichem Essverhalten steckt noch in den Kinderschuhen. Mithilfe der modernen Mikroelektronik kann es k\u00fcnftig jedoch m\u00f6glich sein, sehr detaillierte Informationen \u00fcber individuelle Ern\u00e4hrungsgewohnheiten, die \u00fcber die Erkenntnisse von Tracking-Apps hinausgehen, herauszufinden. Die vollst\u00e4ndige Podcast-Episode steht auf Spotify zum Abruf bereit:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<iframe data-testid=\"embed-iframe\" style=\"border-radius:12px\" src=\"https:\/\/open.spotify.com\/embed\/episode\/6FvVvqw0Iq0bVh9Rdjcug7?utm_source=generator&#038;si=c7b5da1203d044a0\" width=\"100%\" height=\"352\" frameBorder=\"0\" allowfullscreen=\"\" allow=\"autoplay; clipboard-write; encrypted-media; fullscreen; picture-in-picture\" loading=\"lazy\"><\/iframe>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der n\u00e4chsten Folge von \u00bbChip Happens\u00ab liegt der Fokus auf dem Thema neue Lebensmittelproduktion mit Mikroelektronik.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Diese Folge besch\u00e4ftigt sich mit der Gegenwart und Zukunft des Ern\u00e4hrungstrackings. 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