{"id":34713,"date":"2026-08-13T09:22:15","date_gmt":"2026-08-13T07:22:15","guid":{"rendered":"https:\/\/fmd-insight.de\/?p=34713"},"modified":"2026-08-13T09:22:15","modified_gmt":"2026-08-13T07:22:15","slug":"chip-happens-podcast-staffel-4-folge-9-wie-aus-dem-replikator-neue-arten-der-produktion","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/fmd-insight.de\/de\/news\/360-mikroelektronik\/chip-happens-podcast\/chip-happens-podcast-staffel-4-folge-9-wie-aus-dem-replikator-neue-arten-der-produktion\/","title":{"rendered":"<strong>#Chip Happens-Podcast: Staffel 4, Folge 9<\/strong> | Wie aus dem Replikator: Neue Arten der Produktion"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Podcast \u00bbChip Happens \u2013 Kleine Dinge, die alles ver\u00e4ndern\u00ab von Chipdesign Germany beleuchtet die Bedeutung von Mikroelektronik, Sensorik, Funktechnologien und k\u00fcnstlicher Intelligenz f\u00fcr die Bew\u00e4ltigung gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und technologischer Herausforderungen. In der vierten Staffel mit dem Titel \u00bbFarm to Fork\u00ab steht die gesamte Wertsch\u00f6pfungskette der Ern\u00e4hrung im Fokus. Die Staffel untersucht, wie technologische Innovationen von der landwirtschaftlichen Erzeugung \u00fcber die Verarbeitung bis zum Endverbrauch dazu beitragen k\u00f6nnen, die Lebensmittelproduktion und -versorgung langfristig zu sichern.<\/p>\n\n\n\n    <div id=\"block_d91d706274cdd4ec2af35289d4ccd29f\" class=\"lwn_block lwn_block_imgtext lwn_thewidth lwn_center\" style=\"\" test>\n        \n        <div class=\"lwn_flexparent\" >\n            <div class=\"lwn_flexchild lwn_block_imgtext_firstchild lwn_block_imgtext_media\"><div class=\"lwn_vcenter\"><div class=\"lwn_cutclass \"><div class=\"lwn_copy_box\">\n            <div class=\"lwn_imgbox\">\n                <picture>\n                    <source srcset=\"https:\/\/fmd-insight.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Coverbild_Staffel4_Folge-9-1024x1024.png 1x, https:\/\/fmd-insight.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Coverbild_Staffel4_Folge-9-2048x2048.png 2x\"\/>\n                    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/fmd-insight.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Coverbild_Staffel4_Folge-9-1024x1024.png\" alt=\"\" class=\"\">\n                <\/picture><\/div><\/div><\/div><div class=\"lwn_caption lwn_backdrop10 no_caption\"><div class=\"lwn_copy lwn_backdrop10\"><span>&copy;<\/span>Fraunhofer Mikroelektronik<\/div><\/div>\n<\/div><\/div>\n            <div class=\"lwn_flexchild lwn_block_imgtext_secondchild lwn_block_imgtext_text\"><div class=\"lwn_halfwidth lwn_fullheight\"><div class=\"lwn_vcenter\"><h2>Staffel 4, Folge 9 | Wie aus dem Replikator: Neue Arten der Produktion<\/h2><p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die neunte Episode beleuchtet die Zukunft der ausgewogenen und nachhaltigen Ern\u00e4hrung und r\u00fcckt Optionen wie 3D-gedruckte Nahrungsmittel sowie die Zellkultivierung tierischen Fleisches in den Fokus. \u00dcber die M\u00f6glichkeiten und Vorteile spricht Wissenschaftsjournalist und Podcaster Sven Oswald mit Dr. Dorothee Volkert, Ern\u00e4hrungswissenschaftlerin und Professorin f\u00fcr klinische Ern\u00e4hrung im Alter an der Friedrich-Alexander-Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg. Sie stellt dar, wie k\u00fcnftig Mangelern\u00e4hrung im Alter bek\u00e4mpft werden kann. Expertin Dr. Petra Kluger, Professorin f\u00fcr Grenzfl\u00e4chenverfahrenstechnik an der Universit\u00e4t Stuttgart und Leiterin des Instituts Fraunhofer IGB, erkl\u00e4rt au\u00dferdem, dass es bald m\u00f6glich sein k\u00f6nnte, Fleisch zu konsumieren, ohne dass Tiere daf\u00fcr sterben m\u00fcssen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div><\/div><\/div>\n        <\/div>\n    <\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Worum geht es in der Folge?<\/h2>\n\n\n\n        <div id=\"block_1ac83920b1dbc4a138bf08e4519132f3\" class=\"lwn_block lwn_block_table lwn_thewidth lwn_center\" style=\"\" test>\n            <div class=\"lwn_tablebox\">\n                \n        <div class=\"\">\n            <table class=\"lwn_table \">\n                <tr>\n                    <th colspan=\"2\" class=\"lwn_table_head\"><h3>Prof. Dr. Petra Kluger \u00fcber 3D-Druck als L\u00f6sung f\u00fcr Mangelern\u00e4hrung im Alter<\/h3><span class=\"lwn_table_icon \"><\/span><\/th>\n                <\/tr>\n    \n                    <tr>\n                        <td>\n                            <p><strong>Situation:<\/strong><\/p>\n\n                        <\/td>\n                        <td>\n                            <p>Je \u00e4lter Menschen werden, desto weniger divers ern\u00e4hren sie sich. K\u00f6rperliche und psychische Beschwerden wie Zahnprobleme, Schluckbeschwerden oder Einsamkeit erschweren die Ern\u00e4hrung und sorgen daf\u00fcr, dass zu wenig oder zu einseitig gegessen wird. Das f\u00fchrt dazu, dass \u00e4ltere Menschen h\u00e4ufig mangel- oder unterern\u00e4hrt sind.<\/p>\n\n                        <\/td>\n                    <\/tr>\n                    <tr>\n                        <td>\n                            <p><strong>Problemstellung:<\/strong><\/p>\n\n                        <\/td>\n                        <td>\n                            <p>Um Personen mit Kau- oder Schluckbeschwerden die Nahrungsaufnahme zu erleichtern, wird oftmals auf p\u00fcriertes Essen zur\u00fcckgegriffen. Ein p\u00fcrierter Brei, in dem meist alle Komponenten miteinander vermengt sind, ist jedoch wenig appetitanregend.<\/p>\n\n                        <\/td>\n                    <\/tr>\n                    <tr>\n                        <td>\n                            <p><strong>L\u00f6sungsans\u00e4tze \/ Innovationspotenziale:<\/strong><\/p>\n\n                        <\/td>\n                        <td>\n                            <p>Die Technologie des 3D-Druckens kann helfen, \u00bbdas Auge mitessen\u00ab zu lassen. Eine Mahlzeit k\u00f6nnte in ihren Bestandteilen einzeln p\u00fcriert werden und anschlie\u00dfend mithilfe des Druckverfahrens wieder in eine optisch ansprechende Form gebracht werden.<\/p>\n\n                        <\/td>\n                    <\/tr>\n                    <tr>\n                        <td>\n                            <p><strong>Weiterer Forschungs-\/Entwicklungsbedarf:<\/strong><\/p>\n\n                        <\/td>\n                        <td>\n                            <p>Sollte sich diese Technologie durchsetzen, besteht <strong>zus\u00e4tzlich<\/strong> die M\u00f6glichkeit, in den Brei weitere N\u00e4hrstoffe unterzubringen, um Personen mit Mangelerscheinungen besser zu versorgen<\/p>\n\n                        <\/td>\n                    <\/tr>\n            <\/table>\n        <\/div>\n    \n            <\/div>\n        <\/div>\n\n\n        <div id=\"block_4cbdd34718794320140288615452ac3a\" class=\"lwn_block lwn_block_table lwn_thewidth lwn_center\" style=\"\" test>\n            <div class=\"lwn_tablebox\">\n                \n        <div class=\"\">\n            <table class=\"lwn_table \">\n                <tr>\n                    <th colspan=\"2\" class=\"lwn_table_head\"><h3>Prof. Dr. rer. nat Dorothee Volkert \u00fcber zellkultiviertes Fleisch als nachhaltige Alternative zur Tierschlachtung<\/h3><span class=\"lwn_table_icon \"><\/span><\/th>\n                <\/tr>\n    \n                    <tr>\n                        <td>\n                            <p><strong>Situation:<\/strong><\/p>\n\n                        <\/td>\n                        <td>\n                            <p>Seit Jahrzehnten w\u00e4chst die Weltbev\u00f6lkerung rapide, was dazu f\u00fchrt, dass unsere Ressourcen <strong>immer<\/strong> schneller verbraucht werden. Insbesondere der Fleischkonsum treibt den Ressourcenmangel an.<\/p>\n\n                        <\/td>\n                    <\/tr>\n                    <tr>\n                        <td>\n                            <p><strong>Problemstellung:<\/strong><\/p>\n\n                        <\/td>\n                        <td>\n                            <p>Aktuell gibt es zwar alternative Produkte zu Wurst oder Steak, diese bestehen allerdings aus pflanzlichen Proteinen und weisen meist nicht den exakten Geschmack auf wie ihr tierisches Pendant. Daher stellen diese Produkte f\u00fcr Fleischessende nur selten eine tats\u00e4chliche Alternative dar.<\/p>\n\n                        <\/td>\n                    <\/tr>\n                    <tr>\n                        <td>\n                            <p><strong>L\u00f6sungsans\u00e4tze \/ Innovationspotenziale:<\/strong><\/p>\n\n                        <\/td>\n                        <td>\n                            <p>Um alternatives Fleisch aus tierischen Zellen zu kultivieren k\u00f6nnen aus dem klassischen Fleisch Bausteine, also tierische Zellen, entnommen und diese dann genutzt werden, um den bekannten Geschmack zu erzeugen. Dabei reichen ein bis zwei tierische Zellen, die im Labor vermehrt werden, sodass eine Zellmasse aus Muskel- und Fettzellen biotechnologisch erzeugt wird. Aus der entstandenen Zellmasse k\u00f6nnen anschlie\u00dfend Produkte hergestellt werden, beispielsweise mithilfe des 3D-Drucks.<\/p>\n\n                        <\/td>\n                    <\/tr>\n                    <tr>\n                        <td>\n                            <p><strong>Weiterer Forschungs-\/Entwicklungsbedarf:<\/strong><\/p>\n\n                        <\/td>\n                        <td>\n                            <p>Die Zellmasse k\u00f6nnte bald eine neue Zutat bei der Lebensmittelverarbeitung sein. Es w\u00e4re auch denkbar, k\u00fcnftig nur noch eine Urzelle zu nutzen, die sich immer wieder vermehren kann, sodass Tieren gar keine Zellen mehr entnommen werden. Es w\u00fcrde zudem neue Geschmackserlebnisse erm\u00f6glichen, wenn mit Zellen diverser Tiere wie Krokodile oder sogar Mammuts Fleisch \u00fcber Zellkultivierung hergestellt werden k\u00f6nnte.<\/p>\n\n                        <\/td>\n                    <\/tr>\n            <\/table>\n        <\/div>\n    \n            <\/div>\n        <\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Noch sind das 3D-Druck-Verfahren f\u00fcr p\u00fcriertes Essen sowie die Zellkultivierung nicht massentauglich. Solange die Forschung jedoch weiter Prozesse optimiert und das sogenannte Novel Food zugelassen wird, kann es sein, dass neue Produktionsm\u00f6glichkeiten bald f\u00fcr eine ausgewogene und nachhaltige Ern\u00e4hrung f\u00fcr alles sorgen. Die vollst\u00e4ndige Podcast-Episode steht auf Spotify zum Abruf bereit:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<iframe data-testid=\"embed-iframe\" style=\"border-radius:12px\" src=\"https:\/\/open.spotify.com\/embed\/episode\/4zHCCeokLUzy9Z57RlThMD?utm_source=generator&#038;si=9ee15e92b23946aa\" width=\"100%\" height=\"352\" frameBorder=\"0\" allowfullscreen=\"\" allow=\"autoplay; clipboard-write; encrypted-media; fullscreen; picture-in-picture\" loading=\"lazy\"><\/iframe>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der n\u00e4chsten Folge von \u00bbChip Happens\u00ab liegt der Fokus darauf, wie Mikroelektronik dazu beitragen kann, die gesamte Weltbev\u00f6lkerung wirklich satt zu bekommen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die neunte Episode beleuchtet die Zukunft der ausgewogenen und nachhaltigen Ern\u00e4hrung und r\u00fcckt Optionen wie 3D-gedruckte Nahrungsmittel sowie die Zellkultivierung tierischen Fleisches in den Fokus.<\/p>\n","protected":false},"author":176,"featured_media":34721,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[132],"tags":[],"class_list":["post-34713","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-chip-happens-podcast"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/fmd-insight.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/34713","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/fmd-insight.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/fmd-insight.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/fmd-insight.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/176"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/fmd-insight.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=34713"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/fmd-insight.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/34713\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":34736,"href":"https:\/\/fmd-insight.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/34713\/revisions\/34736"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/fmd-insight.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/34721"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/fmd-insight.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=34713"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/fmd-insight.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=34713"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/fmd-insight.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=34713"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}