08.04.2022

iCampµs | Innovationscampus Elektronik und Mikrosensorik Cottbus  Newsroom | Projektportraits | Romy Zschiedrich

Der Innovationscampus Elektronik und Mikrosensorik Cottbus  iCampus – tritt an, die Transformation der Lausitzer Wirtschaft in die Digitalisierung voranzutreiben. Der iCampus ist ein Projekt von sechs wissenschaftlichen Partnern: den zwei Leibniz-Instituten FBH und IHP, den zwei Fraunhofer-Instituten IPMS und IZM, der BTU Cottbus Senftenberg sowie der Thiem-Research GmbH.

Alle iCampus-Projektpartner haben ein gemeinsames Ziel: Einen Beitrag zu leisten, die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit regionaler Unternehmen, der Forschungs­einrichtungen und der Region Lausitz insgesamt zu steigern und Arbeitsplätze im Hoch­technologiesektor zu schaffen. Ihr breites technisches Angebot soll durch den iCampus vor allem kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) der Region Lausitz zur Verfügung stehen.

Mehr zum iCampus

Im iCampus werden spezielle Sensorlösungen in zehn unterschiedlichen Arbeitspaketen entwickelt.

Dabei werden die folgenden vier übergeordneten Anwendungsfelder adressiert:

  • Digitalisierung / Industrie 4.0
  • Prozess- und Umweltsensorik
  • Agrar 4.0
  • Medizin / Life Sciences
Forschung und Entwicklung am iCampus
iCampus
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Digitalisierung / Industrie 4.0

Sensorik ist ein Treiber der Digitalisierung. Neben der angewandten KI Künstliche Intelligenz (KI) ist ein Teilgebiet der Informatik, das sich damit beschäftigt, Maschinen mit Fähigkeiten auszustatten, die intelligentem (menschlichem) Verhalten ähneln. Dies kann mit vorprogrammierten Regeln oder durch maschinelles Lernen erreicht werden.  -basierten Datenanalyse im Bereich der Wartung von Anlagen, beschäftigt sich der iCampus auch mit dem neuen Funkstandard 5G. Darüber hinaus gestaltet der  iCampus die Entwicklung von Bauteilen für hochfrequente Sensoren, die schon die nächste Generation von Mikrosensoren für industrielle Anwendungen ankündigen.

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Prozess- und Umweltsensorik

Zur genauen Erfassung der Umwelt dienen verschiedenste Sensoren. Der icampus entwickelt einen neuartigen Gassensor, sowie die Grundlagen einer elektronischen Nase. Mit Hilfe der zu entwickelnden Ultraschallkamera, sollen zukünftig genaue 3D-Informationen der direkten Kamera-Umgebung im bildgebendem Verfahren vorliegen.

Pixabay

Agrar 4.0

Die Landwirtschaft ist ein Treiber der Umweltsensorik und Digitalisierung des physischen Raums. Der icampus forscht an Drohnenschwärmen und will durch einen Pansensensor das Tierwohl von Kühen steigern.

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Medizin / Life Sciences

Verschiedenste Vitalparameter können mittlerweile sensorisch erfasst werden. Der icampus entwickelt für medizinische Anwendungen berührungslose Sensoriken zur Erfassung von Herztönen, Atemfunktion und verschiedener Stoffkonzentrationen in der Haut.


»Wir sind als iCampµs Cottbus angetreten, um mit unserer Forschung und Entwicklung die Brücke in die regionale Wirtschaft zu schlagen. Inzwischen haben wir passende KMU in der Lausitz für unsere Projekte gefunden. Ich freue mich, dass wir nun mit elf Firmen in diese zweite Phase starten – es lagen uns sogar 44 Absichtserklärungen vor.
Das ist ein großer Erfolg für uns und Ansporn zugleich, diesen Transfer zu leben

Projektleiter Prof. Dr. Harald Schenk vom Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme IPMS
iCampus

Phase II des iCampus Cottbus für vielseitige Zukunftschancen durch Mikrosensorik und Digitalisierung

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert die zweite Phase des Projekts »Innovationscampus Elektronik und Mikrosensorik (iCampµs Cottbus)« von 2022 bis 2026 mit 20 Millionen Euro. In der ersten Phase von 2019 bis 2021 hat das BMBF die fünf Konsortialpartner mit 7,5 Millionen Euro aus dem Sofortprogramm zur Umsetzung der Empfehlungen der Kommission »Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung« unterstützt. Auf den hier erreichten Forschungsergebnissen baut nun die zweite Phase auf, in der die Ergebnisse für die wirtschaftliche Verwertung weiterentwickelt werden.

Als anschauliches Beispiel der gemeinsamen Zusammenarbeit steht das in Cottbus entwickelte Medizin-Radar. Das 10cm x 10cm große Radar ist in der Lage neben der Atmungsfunktion von Probanden auch weitere Vitalparameter wie Herztöne zu detektieren. Größter Vorteil dabei ist, dass dies alles berührungslos funktioniert. Damit ergeben sich viele Anwendungsmöglichkeiten zur Überwachung von Patient*innen im stationären aber auch mobilen Umfeld der medizinischen Betreuung.

Mehr Info

iCampus auf einen Blick

Projektlaufzeit Phase I

2019 – 2021 (Projektvolumen 7,7 Mio EUR)

Projektlaufzeit Phase II

2022 – 2026 (Projektvolumen 20 Mio EUR)

Projektpartner

Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg

Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme IPMS

Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration IZM

Ferdinand-Braun-Institut gGmbH, Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik

IHP GmbH – Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik

Thiem-Research GmbH

Kooperationspartner

Forschungsfabrik Mikroelektronik Deutschland (FMD)

Innovation Hub 13

Ziele

Etablierung als regionaler Sensorik-Hub

Anlaufpunkt zur Entwicklung von F&E-Projekten

Technologie­transfer im Bereich Sensorik in die lokale Wirtschaft

Kompetenzen

Sensorintegration/-netzwerke

Einsatz von Künstlicher Intelligenz

Zugang zu großer Vielfalt an Sensorprinzipien

Steuerung unbemannter Flug -& Landfahrzeuge

Anwendungen

Digitalisierung / Industrie 4.0

Prozess- und Umweltsensorik

Agrar 4.0

Medizin / Life Science