APECS | Im Gespräch mit Dr. Stephan Guttowski

Ein Jahr nach dem Start der APECS-Pilotline zieht der Geschäftsstellenleiter der Forschungsfabrik Mikroelektronik Deutschland (FMD), Dr. Stephan Guttowski, eine positive Bilanz. Er beschreibt die Pilotlinie als einen bedeutenden Entwicklungsschritt, der die Zusammenarbeit von 15 Forschungsinstituten und internationalen Partnern auf ein neues professionelles Level gehoben hat. Um so ein Großprojekt effizient zu steuern, wurde das Team in der FMD-Geschäftsstelle in den Bereichen Business Development, Projektmanagement und Kommunikation stark vergrößert, was die FMD nachhaltig als starken Partner für die Industrie positioniert.

Ein zentraler erster Aspekt im Aufbau der APECS-Pilotlinie war die Harmonisierung unterschiedlicher Finanzstrukturen auf deutscher und europäischer Ebene. Auf technologischer Ebene lag die Priorität darauf, bestehende Kapazitäten mit neuen Technologien zu kombinieren, um den spezifischen Bedarf des europäischen Ökosystems zu decken.

Während der Fokus bisher also vor allem auf dem Aufbau der Infrastruktur und der Beschaffung neuer Anlagen für die Reinräume lag, richtet sich der Blick nun auf die konkrete Anwendung. Erste Maschinen sind bereits an den Instituten eingetroffen und werden von der Forschungsgemeinschaft mit Spannung erwartet. In den kommenden 12 Monaten steht der intensive Dialog mit Industriepartnern im Vordergrund. Ziel ist es, technologische Bedarfe der nächsten fünf bis zehn Jahre frühzeitig zu identifizieren und die neuen Kapazitäten direkt in messbaren Nutzen für die europäische Industrie zu überführen.

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